FEDER_SPIEL
Normaler
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„Gedenke deiner Kirche auf der ganzen Erde und vollende dein Volk in der Liebe, vereint mit unserem Papst Leo ...“ Inzwischen klingt es gewohnt. Kaum ein Priester, der beim Hochgebet noch über den Papstnamen stolpert und vielleicht ein wenig abwesend (das gibt es natürlich nicht!) zu „Franzis ...“ ansetzt. Wenn man nicht Papst Johannes Paul I. als „den Lächelnden“ bezeichnet hätte, würde „Leo, der Lächelnde“ auch gut passen. Ein Papst, der bisher wenig Aufsehen erregt. Er weckt keine großen Erwartungen und kann dann im Lauf des Pontifikats auch nicht als enttäuschender Papst kritisiert werden wie sein Vorgänger von manchen ungeduldigeren Köpfen. Kurz gesagt: Papst Leo fühlt sich irgendwie normal an. Er hält sich an die Gepflogenheiten, sagt, was man von einem Papst erwartet („Ich bete für den Erfolg der Friedensverhandlungen“) und scheint ein großes und freundliches Herz zu haben. Genaueres weiß man nach 100 Tagen Pontifikat noch nicht. Bemerkenswert allerdings die angeblich allwissende künstliche Intelligenz, die einen einfachen Intelligenztest nicht bestanden hat: Auf die Frage, welcher Tag genau der 100. war, antwortet ChatGPT: „Es gibt keinen Papst mit dem Namen Leo XIV.“ Nachsitzen bitte.
Monika Slouk
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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