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Menschen und Chatbots
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Die Texte, die Sie in dieser Zeitung lesen, haben Menschen für Sie geschrieben. Werte, Prioritäten, Relevanz und Konzepte haben sie abgewogen, Entscheidungen getroffen und aus Ideen hoffentlich lesenswerte Artikel gemacht. Wir werden auch in Zukunft keine Texte abdrucken, die eine „künstliche Intelligenz“ erstellt hat. Auch, wenn solche Texte nicht unbedingt schlecht sein müssen. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sind es uns wert, dass wir Zeit in die Erstellung eines Beitrags investieren.
Künstliche Intelligenz nützen wir als Hilfsmittel, niemals aber als verlässliche Quelle für Information. Wer sich mit einem „Chatbot“ (Computerprogramm, das menschliche Konversation simuliert) unterhält, stellt fest: Je präziser die Aufgaben an den Chatbot formuliert werden, umso treffender sind die Antworten. Das ist eine gute Schule auch für die Konversation mit Menschen: Je klarer und genauer ich mich ausdrücke, umso besser wird die Kommunikation klappen. Was nicht passieren soll: Dass wir uns durch KI die Höflichkeit abtrainieren. Dem Chatbot ist mein „Bitte“ und „Danke“ egal. Aber mich verändert es, wenn ich sie weglasse. Was noch wichtig ist: Sparsam einsetzen. Denn jeder Chat kostet massenhaft Strom.
Monika Slouk
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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