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Entschuldigung
- hochgeladen von martinus Redaktion
„Entschuldigung, lassen Sie mich bitte durch?“ – „Entschuldigung“ ist eine höfliche Floskel, die das Zusammenleben erleichtert. In seiner ursprünglichen Bedeutung mit dem Grundton „Es tut mir leid, dass ich das so und nicht anders gemacht habe“, ist das Wort seltener zu hören. Obwohl es im christlichen Verständnis eine einfache Sache wäre: Ich übernehme Verantwortung für das, was ich tue und getan habe, und kann befreit von der Schuld bzw. dem Fehler weiterleben. Papst Johannes Paul II. hat am 12. März im Heiligen Jahr 2000 eine zwei Jahre lang vorbereitete Vergebungsbitte gesprochen. Er hat sich bei Juden, Frauen, Völkern, Kulturen entschuldigt und Gott um Vergebung gebeten. Auch am Vorabend der Weltsynode im Oktober 2024 gab es Vergebungsbitten, unter anderem für Gewissensmissbrauch, Machtmissbrauch und sexuellen Missbrauch. In der Filmkomödie „Wer früher stirbt, ist länger tot“ aus dem Jahr 2006 geht es auch ums Entschuldigen. Der elfjährige Sebastian rennt mit einer Gitarre davon, die nicht seine ist, und schreit währenddessen „Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung“. Sich zu entschuldigen ist wirklich sinnvoll. Noch schwieriger als das scheint nur eins: Sich zu bessern.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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