Brief von Bischof Ägidius an die Firmlinge des Burgenlandes
„Kirche braucht Deinen jugendlichen Charme“

Bischof Ägidius firmt (auf einem Archivbild) im Martinsdom.
  • Bischof Ägidius firmt (auf einem Archivbild) im Martinsdom.
  • Foto: Kathbild.at / Franz Josef Rupprecht
  • hochgeladen von Gerald Gossmann

In einem persönlichen Schreiben wandte sich Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics an die Firmlinge der Diözese.

Auch die Feier von Firmungen sind der Corona-Krise zum Opfer gefallen. In sehr persönlichen Worten wandte sich Bischof Ägidius J. Zsifkovics deshalb an die betroffenen Jugendlichen im Burgenland. Dabei hob er deren vorbildlichen Umgang mit der Krisensituation hervor: „Ihr alle geht mit großer und bewundernswerter Verantwortung damit um. Aber – so hoffen wir alle gemeinsam – auch Krisen gehen vorbei.“

Dankbar. Zsifkovics versuchte sich in die derzeit herausfordernden Lebenssituationen der Jugendlichen zwischen Schulwechsel, Berufswahl und Corona-Maßnahmen zu versetzen: „Ich kann mir gut vorstellen, dass manchen von euch nahezu die Decke auf den Kopf fällt und der Lebensraum manchmal eng geworden ist. Leben im Abstand, auf Distanz mit einem Minimum an sozialer Nähe ist nicht einfach. Es kann aber auch sein, dass wir alle in dieser angespannten Zeit viel gelernt haben.“ Konkret meinte Bischof Zsifkovics damit, „dass wir dankbarer sein werden für all die kleinen Dinge des Alltags“ und „dass wir eine große Aufmerksamkeit füreinander wiedergewonnen haben“. Die Firmungen werden vorraussichtlich im Herbst stattfinden. Dabei sprach das Diözesanoberhaupt in seinem Schreiben jeden Jugendlichen persönlich an: „Gottes Geist schenke dir Kraft, Weisheit, Mut, Zuversicht und das Vertrauen, dass alles gut wird.“ Eigentlich hätten am Pfingstmontag beim großen Diözese-Geburtstagsfest zwölf Kerzen die Dekanate der Firmlinge symbolisieren sollen. Die 60-Jahr-Feier wird nun am Pfingstmontag des nächsten Jahres (24. Mai 2021) im Schloßpark Esterházy in Eisenstadt nachgeholt. „Ich möchte euch treffen und mit euch feiern!“, betonte Zsifkovics um anzufügen: „Die Kirche braucht dich und deinen jugendlichen Charme.“ Abschließend appellierte er an jeden Einzelnen: „Schau auf dich, schau auf mich, schau auf Jesus!“

Autor:

Gerald Gossmann aus Burgenland | martinus

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