Handfeste Hilfe der Vinzenzgemeinschaft Roppen
Hilfe mit der Feuerwehr

Bürgermeister Ingo Mayr und der Obmann der Vinzenzgemeinschaft Albert Schöpf (v. l.) erarbeiten einen Notfallplan für die Gemeinde Roppen.
  • Bürgermeister Ingo Mayr und der Obmann der Vinzenzgemeinschaft Albert Schöpf (v. l.) erarbeiten einen Notfallplan für die Gemeinde Roppen.
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Die Vinzenzgemeinschaft Roppen setzt sogar die Feuerwehr ein, um Menschen in Notsituationen zu helfen.

Wenn Albert Schöpf einen Notfall in Sachen Behelfsmittel für ältere Menschen lösen muss, rückt er mit dem Löschzug an: „Nicht nur in Zeiten von Corona werden in unserer Gemeinde Rollstühle, Krankenbetten, Badelift und ähnliches gebraucht. Mit Hilfe der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr liefern wir den dringend gebrauchten Gegenstand so schnell als möglich. Gerade vor ein paar Tagen hat mich eine Frau gebeten, ein elektrisches Krankenbett zu besorgen. Ihr fast 90jähriger Schwiegervater wurde aus dem Krankenhaus entlassen. Innerhalb weniger Stunden haben wir das Bett zugestellt“, erzählt der Obmann der Vinzenzgemeinschaft Roppen und ehemalige Feuerwehrkommandant.

Kraftvoll in der Krise. Die verantwortungsvolle Aufgabe im Dienst am Nächsten hat er im Jahr 2017 von seiner engagierten Vorgängerin Barbara Gstrein übernommen. Bewährtes wurde beibehalten, Anderes neu aufgestellt und organisiert, erinnert er sich heute zurück. Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Ingo Mayr und der Gemeinde liegt Albert Schöpf besonders am Herzen. Eine Beispiel gebende Kooperation, die in der schwierigen Corona-Zeit mit ihren unzähligen Anforderungen einen reibungslosen Ablauf im Ort garantiert: „Ich habe mich mit dem Bürgermeister zusammengeredet. Wir haben blitzschnell einen Notfallplan auf die Beine gestellt. Darauf folgte eine Postwurfsendung an die Bevölkerung mit der Information, dass die Vinzenzgemeinschaft Hilfesuchenden unterstützend zur Seite steht. Die Menschen können sich bei Bedarf im Gemeindeamt melden, von dort wird die Anfrage gleich an uns weitergeleitet und wir können dann die entsprechende Hilfe anbieten“, so der Obmann.

Schnelle Hilfe. Seine Stellvertreterin Gitti Rauch und auch andere freiwillige HelferInnen sind zwar nicht mit dem Feuerwehrauto, dafür aber nachhaltig mit dem Elektroauto der Gemeinde im unermüdlichen Einsatz. Ordnungsgemäß mit Maske und Handschuhen ausgestattet, werden Leute zum Arzt gefahren und auch wieder nach Hause gebracht, Medikamente von der Apotheke geholt und zugestellt.

„Wir halten zusammen.“
Insgesamt wirkt die Vinzenzgemeinschaft mit 24 ehrenamtlichen Mitgliedern. In der schlimmsten Krisenzeit war die Hilfsbereitschaft der Roppener für den Obmann überwältigend: „Wir hatten unzählige Anrufe, in denen uns die Leute ihre Mitarbeit angeboten haben. Egal, was gerade anfällt, wir halten zusammen“, erzählt Albert Schöpf, berührt von der Nächstenliebe seiner Mitmenschen und macht sich sogleich wieder auf den Weg, um rasch und unbürokratisch Leid zu lindern.    Conny Pipal

Autor:

TIROLER Sonntag Redaktion aus Tirol | TIROLER Sonntag

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