Bereit für die Zukunft
Arbeit zwischen Himmel und Erde

Einen Arbeitsplatz der besonderen Art haben die Mitarbeiter der Firma Hainzer. Mit handwerklichem Geschick, viel Fingerspitzengefühl, höchster Präzision und großem Aufwand decken sie in diesen Tagen das löchrig gewordene Kirchturmdach der Pfarrkirche St. Margarethen im Lungau mit neuen Lärchenschindeln fertig ein.
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  • Einen Arbeitsplatz der besonderen Art haben die Mitarbeiter der Firma Hainzer. Mit handwerklichem Geschick, viel Fingerspitzengefühl, höchster Präzision und großem Aufwand decken sie in diesen Tagen das löchrig gewordene Kirchturmdach der Pfarrkirche St. Margarethen im Lungau mit neuen Lärchenschindeln fertig ein.
  • Foto: RB/privat
  • hochgeladen von Ingrid Burgstaller

Der Kirchturm der Pfarrkirche von St. Margarethen im Lungau hat ein neues Schindeldach. Jetzt werden auch die Segel in der Pfarre neu gesetzt. Die ausgearbeitete Vision soll für frischen Wind sorgen.

Es dauerte nur wenige Tage, bis die alten Holzschindeln des Kirchturmdachs entfernt waren. Viele fleißige Hände aus der Pfarre – allen voran der Kameradschaftsbund und die Gemeindearbeiter – halfen tatkräftig mit. In diesen Tagen stellen die Mitarbeiter der Firma Klaus Hainzer aus Lienz die Arbeiten am Kirchturmdach fertig. Sie verlegten gut gesichert und mit Perfektion in schwindelerregender Höhe 180 Quadratmeter neue Lärchenholzschindeln.

Höchste Zeit für neues Dach

„Schon bei den ersten Sitzungen des neuen Pfarrkirchenrats im Oktober 2020 war klar, dass in naher Zukunft einige Investitionen anstehen. Die Neueindeckung des Kirchturmes hatte Priorität“, berichtet Franz Geiersperger, Obmann des Pfarrkirchenrats in St. Margarethen. Ein privates Foto lässt vermuten, dass der Kirchturm das letzte Mal 1938 neu eingedeckt wurde. „Leider konnten wir weder in der Kirchenchronik noch in der Kugel beim Kirchturmkreuz neue Hinweise finden“, sagt der Pfarrkirchenratsobmann.Auf 40.000 Euro belaufen sich die Kosten der Dach- und Kirchturmkreuzsanierung. Rund € 30.000 Euro übernehmen die Erzdiözese Salzburg, die Gemeinde St. Margarethen, das Bundesdenkmalamt und das Land Salzburg. Die Pfarre hofft, dass der Rest durch eine Spendenaktion in der Gemeinde beigesteuert werden kann. „Ich bedanke mich für die großzügige Unterstützung unserer Bevölkerung und unserer Gewerbebetriebe. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein solches Projekt so gut gestemmt werden kann“, betont Franz Geiersperger.

Mission Zukunft: Neue Wege

„Die Offenheit unseres Pfarrprovisors und Pfarrassistenten ermutigten uns im Pfarrgemeinderat, uns entsprechend unseren Talenten für ein lebendiges Pfarrleben einzubringen. Ein Beispiel dafür sind die monatlichen Sonntags-Wort-Gottes-Feiern. Schon seit Jahren gestalten diese engagierte Leiterinnen und Leiter und die Pfarrbevölkerung nimmt sie gut an“, berichtet PGR-Obmann Sepp Tragner.

Drei Leitlinien fürs Pfarrleben

Nach den vielen Monaten der Corona-Pandemie soll ab Herbst das Pfarrleben in St. Margarethen wieder neu aufleben. „Auf die Menschen mit einem offenen Ohr zugehen. Uns am Wort Gottes orientieren. Gemeinsam unseren Glauben feiern“, sind drei wesentliche Aufträge, die die Gestaltung der pfarrlichen Zukunft leiten sollen. Sie sind das Ergebnis „eines zweijährigen Suchprozesses, an dem sich verschiedene Personen aus der Pfarre beteiligten. Die drei Eckpfeiler unserer Pfarrvision machten wir durch ein Schiff mit drei Segeln im Altarraum sichtbar“, erklärt Pfarrassistent Christian Schober. „In schriftlicher Form sollen sie mit verschiedenen Berichten aus dem aktuellen Pfarrleben in der Kugel des Kirchturmkreuzes, das noch saniert wird, nachkommenden Generationen zugänglich gemacht werden“, ergänzt PGR-Obmann Sepp Tragner.

Daniela Pfennig

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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