Borromäumspark
Lernen, arbeiten und wohnen

Präsentieren das Modell zum Borromäumspark-Projekt: Winfried Penninger, Direktor des Privatgymnasiums und Finanzkammerdirektor Cornelius Inama (r.).
  • Präsentieren das Modell zum Borromäumspark-Projekt: Winfried Penninger, Direktor des Privatgymnasiums und Finanzkammerdirektor Cornelius Inama (r.).
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  • hochgeladen von Ingrid Burgstaller

Borromäumspark. Nach drei Jahren des Planens ist es jetzt so weit: Die Baubewilligung ist rechtskräftig und die Arbeiten für das Großprojekt Borromäumspark in der Stadt Salzburg starten.

Seit mehr als 100 Jahren gehört das Borromäum zum Straßenbild im Salzburger Stadtteil Parsch. Heute beheimatet das imposante Gebäude neben dem Privatgymnasium mehrere diözesane Ämter. Auf einer Freifläche rund um das Bildungszentrum errichtet die Erzdiözese nun Mietwohnungen, dazu Büros und Geschäfte. „Wir unterstützen als Partner die Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050. Deshalb ist uns die energieeffiziente Umsetzung sehr wichtig“, betont Finanzkammerdirektor Cornelius Inama. Er verweist zudem darauf, dass die Erzdiözese der Stadt 565 Quadratmeter Grund abtritt, damit der Bau eines neuen Radwegs und die Verlängerung der Busspur ab der Ederkreuzung realisierbar ist. „Zusätzlich wird der Bach renaturiert, erlebbar gestaltet und auf 804 Quadratmeter Eigengrund verlegt“, beschreibt Inama weitere Schritte.

Gebaut wird nach den Plänen des Architekturbüros Mayer und Seidl, das im Wettbewerb die Jury und den Gestaltungsbeirat der Stadt überzeugte. Auf dem 7.000 Quadratmeter großen Gelände entstehen fünf Baukörper. Entlang der Gaisbergstraße ziehen im Erdgeschoß Geschäfte ein, in den drei Stockwerken darüber Büros und im Dachgeschoß kleine Penthouse-Wohnungen. In den drei Wohnhäusern dahinter finden 90 barrierefrei und altersgerecht gestaltete Wohnungen Platz. Mit der Umsetzung des Bauprojekts möchte die Erzdiözese auch einen sozialen Auftrag erfüllen: „Deshalb bauen wir nicht alles zu, sondern achten darauf, Grünflächen mit Baumbestand zu erhalten. Zusätzlich werden nach Abschluss der Arbeiten 19 Bäume neu gepflanzt. So wird das Wohnen am Borromäumspark Wirklichkeit“, sagt Cornelius Inama.

Bildungsstandort profitiert

Der Direktor des Privatgymnasiums Borromäum sieht im Neubau große Vorteile für den Bildungsstandort. Winfried Penninger nennt die Verbesserung der Infrastruktur und das aufgrund einer Tiefgarage weitgehend autofreie Schulgelände. „Kommt die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) auch noch zu uns, entsteht ein echtes Campus-Feeling“, freut sich Penninger.

Kurt Sonneck

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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