Caritas
„Ich gehe gerne für Menschen in Not“

Die Haussammlung der Caritas bereichert nicht nur das Leben derjenigen, die um Spenden bitten, sondern auch jener, die Tür und Herz weit öffnen und mit Freude geben.
  • Die Haussammlung der Caritas bereichert nicht nur das Leben derjenigen, die um Spenden bitten, sondern auch jener, die Tür und Herz weit öffnen und mit Freude geben.
  • Foto: RB/privat
  • hochgeladen von Ingrid Burgstaller

Haussammlerinnen und Haussammler gesucht: Ab März sind wieder engagierte Menschen für die Caritas von Tür zu Tür unterwegs. Eine, die sich seit zehn Jahren für diese Inlandskampagne einsetzt, ist Veronika Huber. Sie erzählt, warum Spendensammeln-Gehen für jeden bereichernd sein kann.

von Monika Hölzl

Breitenbach am Inn. Was jemand, der Haussammeln geht, mitbringen muss? „Ein offenes Wesen, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, mehr ist es nicht“, sagt Veronika Huber. Als sie 2012 in den Pfarrgemeinderat in Breitenbach gewählt wurde, begann sie nicht nur selbst von Tür zu Tür zu gehen, sondern übernahm auch die Koordination der Caritas-Haussammlung in der Pfarre. Stolz ist die 64-Jährige auf das Team, das sie zusammengestellt hat: Die 17 Sammelnden im Ort kommen aus unterschiedlichen Altersgruppen und Berufssparten, drei davon sind Männer. „Ich habe Pensionisten, Angestellte, eine Ärztin und sogar eine junge Studentin“, erzählt Huber über die Vielfalt in ihrem Team. „Sie alle nehmen sich Zeit für Bedürftige.“

40 bis 70 Haushalte hat jeder von ihnen im März vor sich. Nicht jede Tür öffnet sich, manchmal werden die Frauen und Männer mit kritischen Fragen konfrontiert: Manche meinen, die Caritas würde nur Menschen im Ausland helfen, andere glauben, dass der Caritas-Apparat das gegebene Geld wieder auffressen würde. „Das stimmt natürlich nicht, ich verweise da gerne auf die Homepage der Caritas und darauf, dass gerade bei der Haussammlung 40 Prozent der Spenden im eigenen Ort bleiben und die restlichen 60 Prozent in der Erzdiözese Salzburg.“

Sammlerinnen entdecken versteckte Not

Auf eine dritte Gruppe bittet Huber ihre Leute besonders einzugehen: Jene Menschen, die nichts geben wollen, weil es ihnen schon schlecht gegangen ist, und ihnen niemand geholfen hat. „Hier können wir Sammlerinnen und Sammler mit offenen Augen und Ohren versteckte Not entdecken und den Menschen helfen“, verweist sie auf diese wichtige Aufgabe.

Dem kommenden März blickt Veronika Huber mit Vorfreude entgegen. Auch wenn die Pandemie es derzeit nicht wie früher zulasse, bei einem Gläschen Eierlikör zu plaudern, sind es trotzdem viele bereichernde Begegnungen, die sie erwarten. „Am schönsten ist das Gefühl nach der Sammlung, wenn ich spüre, dass ich etwas Gutes für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite sind, getan habe.“

Interesse? Wenn Sie selbst als Haussammlerin oder Haussammler etwas beitragen möchten, melden Sie sich einfach in Ihrer Pfarre. Alle Informationen zur Caritas-Haussammlung im März finden Sie auch im Internet auf www.caritas-salzburg.at.

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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