Familie
Spiele für die Ewigkeit

Kreativität und Fantasie bei Kindern wollen Nici und Roman Ulrich mit ihren handgemachten Spielen fördern. Inspiration dafür holen sie sich bei ihrer Tochter Greta.
  • Kreativität und Fantasie bei Kindern wollen Nici und Roman Ulrich mit ihren handgemachten Spielen fördern. Inspiration dafür holen sie sich bei ihrer Tochter Greta.
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  • hochgeladen von Ingrid Burgstaller

Es  blinkt, es lärmt – und es überfordert. „Wenn Spielzeug laute Geräusche von sich gibt und in bunten Farben leuchtet, findet das natürlich jedes Kind super. In einem gewissen Ausmaß ist das nicht schädlich, aber ab einem bestimmten Ausmaß führt das zu völliger Reizüberflutung“, sagt die Psychologin Nici Ulrich.

Inspiration in der Familie

Sie und ihr Mann Roman, Tischler von Beruf, stellen seit einigen Jahren in liebevoller Handarbeit Spiele her – und legen dabei hohen Wert auf Pädagogik, Material und Verarbeitung. Ihr Slogan: Gebaut für die Ewigkeit.

„Man kann es einfach nicht kaputt machen“, erzählt die Kuchlerin. Das sehe man beispielsweise, wenn man die Filzkugelschleuder aus ihrem Sortiment mit herkömmlichen Schleudern vergleiche. „Man kauft eine im Geschäft und 15 Minuten später ist sie schon kaputt. Wir legen großen Wert darauf, dass das bei unseren Produkten nicht passieren kann. Nachhaltigkeit und Natürlichkeit sind Prioritäten, auch wenn das den Herstellungsprozess viel aufwändiger macht.“ Kinder können jedes der Produkte gefahrlos in den Mund nehmen.

Das Ehepaar verwendet für die eigenen Kreationen natürliche Materialien; in Sachen Farbe sind Naturpigmente im Einsatz, Holzprodukte werden nicht lackiert, sondern sorgsam geölt. Für die Ulrichs war der Einstieg in die Welt der Spielwaren eher ein zufälliger. Nici erzählt: „Roman ist eigentlich Sozialarbeiter, aber ein Bandscheibenvorfall hat ihn zum beruflichen Umsatteln gezwungen.“ Gesagt, getan.

Heute ist Roman Tischler – und holt sich neben dem Bau von Möbeln gemeinsam mit seiner Frau viel Inspiration für Spiele von ihrer Tochter Greta. „Wir schauen ihr oft einfach zu und wollen herausfinden, was für sie in Sachen Spielzeug gut wäre.“

Keine Regeln, viel Kreativität

Ein weiterer Grundsatz bei ihrem Sortiment: Viele Spiele sind so konzipiert, dass es keine festen Regeln gibt. „Es ist pädagogisch wertvoll, wenn es nicht nur eine Nutzungsart gibt. Das fördert Kreativität und Fantasie“, sagt die Psychologin. Die Folge: „Die Kinder können sich länger mit einer Sache beschäftigen und brauchen nicht unzählige verschiedene Spielzeuge.“

Info: Zu kaufen gibt es die Spiele, Möbel und Accessoires von Nici und Roman Ulrich  im Internet unter: www.romanswerk.at. Die Filzkugelschleuder ist auch im Geschäft „‘s Fachl“ in der Kaigasse 13 in Salzburg erhältlich.

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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