Pilgern
Beim Losgehen in sich gehen

Das Salzburger Land und das Tiroler Unterland bieten Pilgerwege, in deren Schönheit die Seele Ruhe findet.
  • Das Salzburger Land und das Tiroler Unterland bieten Pilgerwege, in deren Schönheit die Seele Ruhe findet.
  • Foto: RB/auerimages/shutterstock.com
  • hochgeladen von Ingrid Burgstaller

Wir sind mal weg: Das Rupertusblatt hat im Pilger-Jahresprogramm 2021 geblättert und einen Experten gefragt, wie man sich im Frühling aufmacht, um Gott zu spüren.

Wie startet man am besten in die neue Pilgersaison? „Zuerst einen Weg wählen, auf dem der Schnee schon geschmolzen ist, empfiehlt Hermann Signitzer. Er ist in der Erzdiözese Salzburg für Pilgern und Tourismuspastoral zuständig. Wie es wo aussieht, verraten Apps auf dem Smartphone oder Gruppen im Internet, wo neueste Fotos gepostet werden. Auch Webcams liefern sachdienliche Hinweise zur Wetterlage. Erfahrene Geherinnen und Geher wissen das.

Trotzdem Gemeinschaft

Apropos Erfahrung: Signitzer weiß, dass ein Schuh-Test zu Saisonbeginn unangenehme Überraschungen vermeiden kann. „Bitte prüfen, ob die Wanderschuhe noch passen! Wenn man sie den ganzen Winter nicht angehabt hat, ist eine Fünf-Kilometer-Blasen-Test-Strecke gut“, sagt er.Auf die Frage, was das Pilger-Jahresprogramm beinhaltet, sagt Signitzer: „Die übliche Mischung aus abwechslungsreichen Strecken aus Nah und Fern.“ Obwohl im Heft Gruppen-Pilgerwanderungen angekündigt sind, muss auf diese wegen Corona vorerst noch verzichtet werden. Dabei ist das Pilgern – zumindest allein, mit einem Freund oder in der Familie – zu Pandemiezeiten ideal. Signitzer: „Man ist draußen, muss keine Abstandsregeln befolgen, schnappt frische Luft, bewegt sich.“
Das Haus dürfe man für sportliche Betätigungen jedenfalls verlassen. Pilgern beinhalte den spirituellen Zusatz, den man sich auf Wunsch dazuschalten könne. Die Formen? „Das kann ein Meditationsbüchlein sein, das mit auf den Weg kommt. Das können Kirchen sein, in denen man eine Weile andächtig verharrt. Das kann der Kirchenführer sein, den man zur Hand nimmt und in dem man schmökert.“ Der Pilgerexperte rät, sich allein, zu zweit oder im kleinen Hausverband auf den Weg zu machen und ins Geh-Erlebnis mit Sinn einzutauchen.
Das Programm ist in Zusammenarbeit von Erzdiözese, Land Salzburg und SalzburgerLand entstanden.

Michaela Hessenberger

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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