Zum Jubiläum einer Ära: 2021 ist das Jahr der Sonderschau im Kinomuseum Klagenfurt
Als vor 125 Jahren die Bilder in Klagenfurt laufen lernten

Ein Foto aus alten Zeiten: Kino Prechtl nach dem 2. Weltkrieg: Eine Abwechslung vom Alltagsleben
  • Ein Foto aus alten Zeiten: Kino Prechtl nach dem 2. Weltkrieg: Eine Abwechslung vom Alltagsleben
  • Foto: Kinomuseum Klagenfurt
  • hochgeladen von Sonntag Redaktion

1895 schlug in Paris die Geburtsstunde des Kinos. Das Kinomuseum Klagenfurt am Lendkanal gedenkt heuer mit einer Sonderschau zu gleich drei Jubiläen dem Einzug des Kinos in der Landeshauptstadt.
von Katja Schöffmann

Obwohl es so wirkt, als ob Film und Kino die Erde seit jeher bevölkern, ist das Medium Film erst 125 Jahre alt und feiert somit heuer halbrunden Geburtstag. Am 28. Dezember 1895 zeigen die Gebrüder Lumière in Paris die ersten Filme. Eine Sensation damals für Jung und Alt. Somit war das Kino geboren. Das Kinomuseum Klagenfurt gedenkt im Rahmen einer Sonderschau 2021 an „125 Jahre Kino in Klagenfurt“ und zwei weiteren Jubiläen.

Jedes Jahr ein Schwerpunktthema
Jedes Jahr präsentiert das Kinomuseum die Welt der bewegten Bilder unter einem etwas anderen Blickwinkel. Im letzten Jahr beschäftigte sich das Kinomuseum unter dem Motto „Wenn die bewegten Bilder keine Lust zum Laufen haben ...“ mit dem Phänomen „Kino-Dia“. Bereits seit den Anfängen der Kinematographie sind Standbilder Teil jeder Kinovorstellung. Heuer werden gleich drei Gedenken gefeiert.

125 Jahre: Klagenfurts erster Film
In Klagenfurt ist es endlich am 29. November 1896 so weit: Die allererste Kinovorstellung findet statt. Diesem besonderen Tag für alle Cineasten unter der damaligen Bevölkerung der Landeshauptstadt ist ein großer eigener Schwerpunkt der Sonderschau 2021 gewidmet.

110 Jahre: Klagenfurts ältester Film
Am 29. Juli 1911 folgt dann für Klagenfurt das nächste kinogeschichtliche Datum. Die Landes-Handwerker-Ausstellung wird feierlich eröffnet. Erzherzog Karl Franz Joseph und späterer Kaiser Karl I., letzter Monarch Österreichs, war zu Besuch. Im Auftrag von Hermann Prechtl war ein Pathé-Kameramann anwesend. Es schlug die Geburtsstunde von Klagenfurts ältestem erhaltenen Film.

50 Jahre: Letzte Vorstellung Kino Prechtl
Das legendäre Kino Prechtl in der 10.-Oktober-Straße in Klagenfurt musste vor 50 Jahren, 1971, seine Pforten endgültig schließen und so wurde zu Silvester der allerletzte Film gezeigt: Stan Laurel & Oliver Hardy waren in der Komödie „Die Doppelgänger von Sacramento“ zu sehen. Damit endete die Spielzeit des seit 1908 bestehenden, ersten Kinos der Stadt Klagenfurt. Ab Anfang der 1970er-Jahre begann auch in Kärnten das Kinosterben, und viele Lichtspielhäuser verschwanden von der Bildfläche.
Thementag „Alles Kino“: So., 29. August
Kombi-Programm „Tramway & Museum“
Erlebnisfahrt mit der Lendcanaltramway in historischen Straßenbahngarnituren sowie Eintritt „Klagenfurter Stadtverkehrsmuseum“ und „Kinomuseum Klagenfurt“
Infos: www.nostalgiebahn.at
Kinomuseum am Lendkanal
Wilsonstraße 37 (neben Lendcanaltramway), Juli und August immer um Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
Infos und Kontakt: Klaus Pertl
Tel.: 0664/34 30 097
E-Mail: kinogeschichte@aon.at
Infos: www.kinogeschichte.at

Autor:

Sonntag Redaktion aus Kärnten | Sonntag

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