Familienverband tagte in Kärnten
Leistung der Familien anerkennen!

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Der Katholische Familienverband Österreich präsentierte die Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2022 im Rahmen der Jahreshauptversammlung in Klagenfurt: „Teilzeit als Vereinbarkeitsinstrument“ und die „Pfarrgemeinderatswahlen 2022“ stehen im Fokus.

„Wir werden unseren Fokus im kommenden Jahr voll auf die Pfarrgemeinderatswahl 2022 richten“, kündigte der Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ), Alfred Trendl, anlässlich der 69. Jahreshauptversammlung an, die am vergangenen Samstag im Kolpinghaus in Klagenfurt stattfand.
Pfarren als Anlaufstellen
„Ich wünsche mir, dass die Pfarren zu Anlaufstellen für Familien werden und es im Pfarrgemeinderat künftig Familienbeauftragte gibt“, so Trendl. Dieses Anliegen soll mit einer Serie von Kurzvideos beworben werden. „Ab Anfang November wird es dazu auf unserer Homepage kurze Motivationsvideos geben, die auch über unsere Socialmedia-Kanäle promotet werden.“ Darüber hinaus werde man die Familienbeauftragten im Pfarrgemeinderat ab Jahresbeginn 2022 mit einer eigenen Zielseite, einer „Landing Page“ unterstützen. Mit dieser sollen Familien-Pfarrgemeinderäte einerseits serviciert werden, andererseits soll sie als Vernetzungsplattform dienen und eine Möglichkeit bieten, Öffentlichkeit zu generieren.
Mehr Zeit für Kinder finden
Ein weiteres großes Thema ist die bessere pensionsrechtliche Bewertung der Teilzeit aufgrund von Betreuungspflichten. „Unsere Inte-gral-Umfrage hat klar gezeigt, dass 74 Prozent der Eltern, die in Teilzeit arbeiten, dies machen, weil sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen möchten“, so Trendl. „Wir werden im kommenden Arbeitsjahr weiterhin eine Lanze für die Teilzeit als Vereinbarkeitsinstrument brechen und intensive Lobbyarbeit für eine bessere pensionsrechtliche Bewertung von Teilzeit aufgrund von Betreuungspflichten machen.“
„Familie ist das Rückgrat der Gesellschaft. Stabile, belastbare und lernfähige Kinder können nur in einem Umfeld mit konstanter gleichbleibender Nestwärme und Förderung heranwachsen“, betont Andreas Henckel-Donnersmarck, KFV-Vorsitzender in Kärnten. „Familien verdienen es deshalb, dass ihre Leistungen gesellschaftlich anerkannt werden und Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft sorgfältig mit ihnen umgehen.“
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung feierte der KFÖ einen Gottesdienst mit Bischof Josef Marketz. In seiner Predigt unterstrich dieser die hohe Bedeutung der Familien als Säule der Gesellschaft. „Unsere Aufgabe als christliche Gemeinschaft muss es sein, Eltern zu unterstützen“, so der Bischof. „Letztlich wird es auf eine Solidarität mit Familien in der näheren Umgebung hinauslaufen, denen wir, deren Bedürfnissen entsprechend, Hilfe anbieten können“, so Marketz und dankte dem KFÖ für seinen vielfältigen Einsatz. Besonders würdigte der Bischof den Einsatz von Gudrun Kattnig, der langjährigen Geschäftsführerin des Kärntner Familienverbandes, die ihren Ruhestand antritt.

KFÖ-Präsident Alfred Trendl, Bischof Josef Marketz, Kärntner KFV-Präsident Andreas Henckel-Donnersmarck und Kärntner KFV-Geschäftsführerin Gudrun Kattnig
Autor:

Gerald Heschl aus Kärnten | Sonntag

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