FEDER_SPIEL
SMART UND FREI
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„Tausende Schüler:innen ohne Smartphone!“ Diese Vision entwirft die vom ORF eingerichtete Webseite „handyexperiment.at“. Wer hätte nicht Lust, sich der „ultimativen Challenge“ anzuschließen?! Noch dazu liegen die drei dafür vorgeschlagen Wochen (4.–24. März 2026) in der Fastenzeit. Handyfasten – das neue Autofasten? Zu überlegen ist es. Es gibt übrigens verschiedene Schwierigkeitsgrade der Handy-Askese. Nicht alle müssen auf ihr Smartphone zu hundert Prozent verzichten, um größere innere Freiheit von diesem externen Gehirn zu bekommen. Denn darum geht es doch, egal in welcher Altersklasse, beim Fasten ebenso wie beim Handyexperiment: innerlich frei zu sein. Hand aufs Herz - will ich das wirklich? Vielleicht hilft es ja, vor dem Handyfasten einen Handyfasching einzulegen ... Es absichtlich zu übertreiben, so viel am Handy zu sein, bis sich Überdruss einstellt! Danach fastet es sich ja womöglich mit Leichtigkeit und Freude. Wie auch immer man es dreht und wendet: Der richtige Umgang mit dem Allzwecktelefon ist nicht nur eine Herausforderung für Jugendliche, sondern für alle, die eines besitzen. Verbote können unterstützend wirken, aber die Verantwortung nehmen sie uns nicht ab.
Monika Slouk
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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