DENK_MAL
Die Hoffnung stirbt zuletzt
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Diese Redewendung kommt Ihnen wahrscheinlich genau so bekannt vor wie mir. Fix zugschrieben kann sie zwar niemandem werden, dennoch ist sie eine sehr beliebte, die ich immer wieder in verschiedenen Situationen verwende. Denn sie füttert meinen Optimismus, wenn mich Meldungen aus der Welt berühren und erschüttern – so wie ein Politiker mit dem Vornamen einer bekannten Comic(enten)figur versucht, uns wie ein Gaukler beim Narren zu (unter)halten, was ihm bei mir aber nie gelingt. Ich ertappe mich danach beim innerlichen Schwarzmalen und vergesse dabei, wie gut es mir in Österreich eigentlich geht, dass ich keinen Hunger haben muss und meine Wohnung intakt ist, obwohl mir einige aus meinem Umfeld sowohl meinen Optimismus als auch mein positives Denken rauben wollen. So wie manche Politiker tun sie nämlich so, als würde unser baldiges Ende nahen und wir unser Schicksal endlich selbst begreifen und verändern sollen. Doch das Wie bleiben sie einem schuldig. Ja, ich bin überzeugt, dass nur die Wahrheit einen frei macht und daher eine enge Verwandte der Hoffnung ist, die mir im Endeffekt nichts vorgaukeln kann.
Christopher Erben
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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