Sternsingeraktion
Spendenrekord im Burgenland

4.500 burgenländischen Kindern gelang ein Rekord: Elena, Leonie, Elias, Fabian, Michael und Noah aus Neumarkt im Tauchental freuen sich stellvertretend über das beste Sternsingerergebnis aller Zeiten.
  • 4.500 burgenländischen Kindern gelang ein Rekord: Elena, Leonie, Elias, Fabian, Michael und Noah aus Neumarkt im Tauchental freuen sich stellvertretend über das beste Sternsingerergebnis aller Zeiten.
  • Foto: Katholische Jugend und Jungschar Burgenland
  • hochgeladen von Gerald Gossmann

Rekordergebnis der Sternsinger-Kinder im Burgenland: 763.629 Euro (+ 5,07 Prozent gegenüber dem Vorjahr) wurden heuer gesammelt. Jeder Cent kommt im Rahmen nachhaltiger Hilfsprojekte Menschen in Armutsregionen zugute.

„Ihr geht einen großartigen Weg – es ist der Weg zum Gott der Liebe, zum Kind in der Krippe und zu den Menschen! Gott segne euch und euren Dienst! Euer Einsatz, liebe Sternsinger und Sternsingerinnen, macht die Welt zu einem besseren Ort! Zusammenhalt zwischen Menschen auf der ganzen Welt ist besonders in dieser schwierigen Zeit wichtiger denn je! Dafür gebührt euch großer Dank!“ Mit diesen Worten würdigt Bischof Ägidius J. Zsifkovics den großartigen Einsatz von 4.500 Kindern, Begleitpersonen und Verantwortlichen in den Pfarren des Burgenlandes. Österreichweit wurden heuer 18.437.833 Euro gespendet – 830.000 Euro mehr als im Vorjahr.

Corona Nachbarschaftshilfe. Das Corona-Virus ist längst in den Armutsregionen der Welt angekommen. Den offiziellen Zahlen ist kaum zu trauen. Es wird wenig getestet – die Dunkelziffern könnten erschreckend hoch sein. Eine dramatische Entwicklung zeichnet sich ab. Viele Gesundheitssysteme, besonders in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, sind nicht in der Lage eine große Anzahl von Fällen zu bewältigen. Aber die Menschen fürchten nicht nur die Ansteckung, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise könnten in Folge ebenfalls sehr viele Menschenleben kosten. Denn soziale staatliche Netze wie in Österreich existieren in weiten Teilen der Welt nicht. Konkret heißt das: Viele Menschen müssen eine mögliche Ansteckung mit dem Coronavirus (wegen der finanziellen Notwendigkeit einer Arbeit nachzugehen) risikieren. Die Alternative: Sie stehen ohne Einkommen da und können ihre Familie nicht mehr ernähren.

Soforthilfe hat Priorität. Ob in Bildungseinrichtungen für Straßenkinder, ob bei der Sicherung der Nahrungsversorgung, der Bereitstellung von sauberem Trinkwasser für Bauernfamilien oder bei der Verteidigung der Menschenrechte, wenn Menschen vertrieben und bedroht werden: Alle Projekte, alle Partnerorganisationen der Dreikönigsaktion sind auf vielfältige Weise von der aktuellen Krise betroffen. Dennoch tun sie ihr Möglichstes, um den Menschen zur Seite zu stehen. „Derzeit sind wir mit unseren Partnerorganisationen weltweit im Gespräch und loten aus, auf welche Weise wir ihnen und den Menschen vor Ort in diesen schweren Zeiten helfen können.
Viele haben Soforthilfeprojekte gestartet, sie verteilen Lebensmittel und organisieren warme Mahlzeiten für Kinder“, erzählt Jakob Maierhofer-Wieser, Geschäftsführer der Dreikönigsaktion, von den Herausforderungen, die die Pandemie für Entwicklungsländer bedeutet.

450 Millionen Euro seit 1954. Die Dreikönigsaktion gibt es in Österreich ab 1954. Seitdem haben sich etwa vier Millionen Kinder und Jugendliche ehrenamtlich engagiert.
Seit 1954 konnten unglaubliche 450 Millionen Euro ersungen werden.Mittlerweile werden jährlich über 500 Projekte in Armutsregionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas finanziell unterstützt. Ziel ist es, Menschen, vor allem hilfsbedürftigen Kindern, nachhaltig die Möglichkeit zu geben ein Leben in Würde zu führen. Mit vielen Partnerorganisationen verbindet die Dreikönigsaktion eine jahrelange Kooperation.

Autor:

Gerald Gossmann aus Burgenland | martinus

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