Hoffen auf den Frieden

Zum Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine fanden in ganz Österreich Gebete, Gedenken und Gottesdienste statt.

Um Frieden für die Ukraine beteten am 24. Februar die Mitglieder der Bundesregierung, Vertreter:innen der Opposition, Abgeordnete des ukrainischen Parlaments, der ukrainische Botschafter Wassyl Chymynez, der Apostolische Nuntius und Botschafter weiterer Länder. In der ukrainischen griechischkatholischen Kirche St. Barbara hielten sie Andacht, danach begaben sie sich schweigend in die nahe orthodoxe Kathedrale. Botschafter Chymynez bedankte sich für die humanitäre Unterstützung aus Österreich.

KERZENHERZ

Drei Tage davor hatte die Caritas am Wiener Stephansplatz als „Lichtermeer für die Kinder der Ukraine“ ein Herz aus 5.000 Kerzen zum Leuchten gebracht. Caritaspräsident Michael Landau versicherte, dass die österreichische Hilfe in der Ukraine, in den Nachbarländern und in Österreich selbst einen langen Atem haben würde. Fünf Millionen Kinder seien durch den Krieg aus ihrem Zuhause vertrieben worden, viele davon innerhalb der Ukraine, andere ins Ausland.

ES BRAUCHT PERSPEKTIVEN

Für die Ukrainer:innen in Österreich fordert die Caritas klare Perspektiven, da für viele eine rasche Rückkehr nicht realistisch sei. Vertriebene mit Erwerbseinkommen in Österreich sollten eine „Rot-Weiß-Rot-Karte Plus“ und einen Aufenthaltstitel bekommen. Geflüchtete ohne ausreichendes Einkommen sollten einen „Vertriebenenstatus Plus“ erhalten. Aktuell ist der Aufenthaltstitel für Vertriebene bis März 2024 beschränkt.

GESETZLICHE KLÄRUNG

Die Diakonie fordert ein „Ukrai-ner-Gesetz“, das wie das „Bos-nier-Gesetz“ in den 1990er-Jahren Integrationsmaßnahmen bündelt. Es sei Zeit, dass Menschen aus der Ukraine Möglichkeiten für einen dauerhaften Aufenthalt bekommen, so Direktorin Maria Katharina Moser.

Autor:

martinus Redaktion aus Burgenland | martinus

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