Eisenstadt
Ukrainisch-katholische Kirche in Österreich im Wachsen
- Foto: Natalia Mospaniuk
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In Eisenstadt wurde mit 1. April die neue ukrainische griechisch-katholische Seelsorgestelle „Zur Auferstehung Christi“ eingerichtet.
Den ersten Gottesdienst begingen die Gläubigen mit ihrem Seelsorger Thomas Németh (Bild Mitte) bezeichnenderweise zu Ostern. Ihre Gottesdienste feiert die ukrainische Gemeinde in der Antoniuskirche der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt. Die ukrainischkatholische Kirche verzeichnet seit Jahren ein Wachstum in Österreich und baut ihre Strukturen kontinuierlich aus.
Die Errichtung der Seelsorgestelle und die Ernennung des verantwortlichen Priesters erfolgte durch Kardinal Christoph Schönborn in seiner Funktion als Ordinarius für die Gläubigen der katholischen Ostkirchen im Einvernehmen mit dem Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics. Die ukrainischen Gläubigen im Burgenland feierten schon seit Ende 2022 regelmäßig Gottesdienste in Eisenstadt. Mit der neuen Seelsorgestelle ist man nun auch kirchenrechtlich im Burgenland fest verankert.
13.000 GLÄUBIGE
Die ukrainisch-griechisch-katholische Kirche ist die mit Abstand größte katholische Ostkirche in Österreich. Ihr gehört die Mehrheit der unierten Gläubigen in Österreich an. Die Zahl der Gläubigen liegt laut Angaben des Ostkirchenordinariats bei gut 13.000. Zentrum der Kirche ist die ukrainische Zentralpfarre St. Barbara in Wien, dazu kommen zahlreiche Seelsorgestellen von Vorarlberg bis nun auch ins Burgenland.
KAP
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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