Wort zum Sonntag, 7. Februar
Hoffnung Jesus

Petrus hat es eilig, Jesus um Hilfe für seine Schwiegermutter zu bitten. „Sogleich“ heißt es, sprach er ihn darauf an. Und Jesus reagiert unmittelbar. Er heilt sie. Diese Stelle erinnert an das bekannte: Wer bittet, der empfängt; wer anklopft, dem wird aufgetan (Mt 7,8). Das ist die Mindestanforderung an uns: Aufstehen, anklopfen, um den Herrn um Hilfe zu bitten. Dann wird er uns auch helfen. Vielleicht nicht so, wie wir uns das wünschen. Aber gewiss so, wie es das Beste für uns ist.
Jesus sagt: Dazu bin ich gekommen, zu verkündigen und zu heilen. Oftmals beschränken wir uns auf das Verkündigen, also auf das Predigen. Dabei brauchen viele Menschen eine helfende, eine heilende Hand. Gewiss, wir sind keine Zauberer oder Wunderheiler. Und dennoch müssen wir Leib und Seele als Einheit verstehen. Wem es körperlich schlecht geht, der wird auch kein aufmerksames Ohr für das Wort Gottes haben. Erst als die Schwiegermutter geheilt ist, kann sie dem Herrn dienen. Also sozial und karitativ handeln.
Schon Hiob fragt sich in der ersten Lesung: Wann darf ich wieder aufstehen? Er wurde von Gott auf Herz und Nieren geprüft. Er ist sich bewusst, dass das Leben eines Menschen eines Tages enden wird, enden muss. Und setzt seine ganze Hoffnung auf den Herrn.
Verehrte Leser, die Bibel ist nicht harmlos. Lesen wir diese Texte in Zeiten einer Krankheit, die uns alle einschränkt und belastet, dann verstehen wir deutlicher, wie ernst es unserem Gott mit uns ist. Er hat versprochen, uns zu heilen. Am Ende des Lebens ruht alle Hoffnung auf ihm.

Markus St. Bugnyar ist Priester der Diözese Eisenstadt und Rektor des Österreichischen Pilger-Hospizes in Jerusalem.

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TIROLER Sonntag Redaktion aus Tirol | TIROLER Sonntag

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