Quo Vadis lud wieder zur Wallfahrt ein
Pilgerweg nach Maria Waldrast
- Pilger der quo vadis-Pilgerwanderung nach Maria Waldrast.
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Zum 13. Mal fand heuer die quo vadis-Pilgerwanderung von Innsbruck nach Maria Waldrast statt. Ein Unternehmen, das auf vielen Schultern ruht und jährlich mehr als 100 Teilnehmer:innen anlockt.
Der Gang aus der Dunkelheit ins Licht ist jedes Jahr wie eine Verheißung des Glaubens. Auch heuer starteten die Pilger mitten in der Nacht mit einer Andacht in der Innsbrucker Jesuitenkirche. Petra Knoflach zitierte Texte von Bischof Reinhold Stecher, von Edi Giuliani kamen zarte Klänge auf der Zither. P. Thorer schickte die Pilger um 4 Uhr früh mit seinem Segen auf die Reise. Dieser führte begleitet von Fackeln hinaus aus der Stadt ins Freie. Den Wallfahrtsgottesdienst in Maria Waldrast feierte heuer Diakon Konrad „Conny“ Plautz.
Dass alle so wohlbehalten und gestimmt ankamen, ist einer großen Schar an freiwilligen Helfer:innen zu danken: Die Bäckerei Ruetz sorgte für Stärkung zum Start, das Hotel „dasMEI“ und der Obst- und Gartenbauverein Mieders (siehe Bild unten) machten die müden Beine mit einem Fünf-Sterne-Buffet flott. Musikalisches Geleit lieferten Alphornbläser und beim Gottesdienst das Bläserquartett „Wohlklang“.
Die quo vadis-Pilgerwanderung verdankt sich Bischof Reinhold Stecher, der diesen Wallfahrtsweg von seiner Wohnung am Domplatz wohl hunderte Male gegangen ist. Er meinte einmal, er könne diesen Weg auch in der Zahl von gebeteten Rosenkränzen ermessen.
Initiator Tony Obergantschnig hat mit Freunden den Pilgerweg inzwischen zu einem Klassiker gemacht – und: Das Nenngeld kommt Spenden zugute, die auch Bischof Reinhold ein großes Anliegen waren. Tausende Euro sind durch diesen Pilgerweg schon Notleidenden in aller Welt zugute gekommen. Gilbert Rosenkranz
Autor:TIROLER Sonntag Redaktion aus Tirol | TIROLER Sonntag |
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