Eine der Säulen der Dreikönigsaktion ist die Bildungsarbeit
Wie Kinder in Tiroler Volksschulen das Leben in Elendsvierteln kennenlernen

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Zahlreiche Schulen und Pfarrgemeinden erhielten kürzlich Besuch von Perpetua Moragwa und Mathew Ochieng aus Kenia. Sie sind ProjektpartnerInnen der Dreikönigs-aktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar.

Die Gäste aus Ostafrika erzählten von ihrem Wirken im Projekt „Mukuru Promotion Center“ (MPC). In den Workshops verkleideten sich die Kinder als Massai und lernten spielerisch Interessantes über Land und Leute kennen: Kenias beeindruckende Landschaft, Bräuche und Herausforderungen der Bewohner. Perpetua zeigte anhand von Bildern, wie Familien in den Armenvierteln von Nairobi leben.

Auf riesigen Müllhalden. Millionen wohnen in einfachsten Verhältnissen ohne Trinkwasseranschluss oder Toiletten in ihren Häusern. Eine Müllabfuhr gibt es nicht. Viele Kinder müssen zum Familieneinkommen beitragen und wühlen auf riesigen Müllhalden nach Verwertbarem. Zeit zum Spielen bleibt selten. Damit sich die TeilnehmerInnen der Workshops ein Slum besser vorstellen konnten, wurde mit einem kurzen Seil ein Ein-Zimmer-Haus ausgemessen. So lernte man, was es bedeutet, auf engstem Raum zu schlafen, zu wohnen, zu kochen und zu essen.

Erfinderisch im Elend. So herausfordernd in den Armenvierteln Nairobis die Probleme sind, so vielfältig sind die Lösungsansätze der Projektpartner/innen: Aufgrund mangelnder staatlicher Unterstützung macht sich MPC vor allem in der Bildungs- und Sozialarbeit stark. Das Projekt betreibt eine Vorschule, vier Grundschulen und eine Sekundarschule, in denen insgesamt 6000 Kinder unterrichtet werden. Außerdem erhalten Slumbewohner/innen in einem Gesundheitszentrum kostenlos Medikamente und ärztliche Behandlungen. Für Jugendliche gibt es die Möglichkeit, eine Lehre in Handwerksberufen zu absolvieren. karin boscolo/red.

Autor:

TIROLER Sonntag Redaktion aus Tirol | TIROLER Sonntag

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