Vinzenzgemeinschaften unterstützten 2019 rund 5.000 Tiroler Haushalte
Nahe bei den Menschen und offen für ihre Not

Mons. Helmut Gatterer, Dr. Karoline Knitel und Dr. Christoph Wötzer (v.li.) informierten über die Hilfsangebote der Vinzenzgemeinschaften in den Pfarren.
  • Mons. Helmut Gatterer, Dr. Karoline Knitel und Dr. Christoph Wötzer (v.li.) informierten über die Hilfsangebote der Vinzenzgemeinschaften in den Pfarren.
  • Foto: Vinzenzgemeinschaften
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Die Vinzenzgemeinschaften Tirol haben vor kurzem über ihr breites Hilfsangebot informiert und auf einer Pressekonferenz Mons. Helmut Gatterer als neuen Geistlichen Beirat vorgestellt.

In seiner Zeit als Pfarrer in Innsbruck habe er immer gewusst: „Wenn jemand aus der Pfarre in Not geraten ist, dann kann ich mich an die Vinzenzgemeinschaft wenden.“ Helmut Gatterer, ehemaliger Seelsorger der Pfarre „Maria am Gestade“ in Innsbruck, verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit der Vinzenzgemeinschaft. Daher freut er sich auch darüber, nun als Geistlicher Beirat im Sozialverein mitwirken zu können. Als „gesellig, kommunikativ und überzeugend“, stellte Christoph
Wötzer ihn bei der Pressekonferenz vor.

Mut machen und mithelfen. „Ich wünsche jeder Pfarre eine Vinzenzgemeinschaft, weil sie die Leute kennen und rasch helfen können“, sagte Gatterer. Als Geistlicher Beirat wolle er den Menschen, die sich in der Gemeinschaft engagieren, Mut machen und selbst mithelfen, die eine oder andere Vinzenzgemeinschaft zu gründen.“ So sei es ihm als gebürtigem Scharnitzer ein Anliegen, dass am Seefelder Plateau eine Vinzenzgemeinschaft gegründet wird. Als Seelsorger gehe es ihm darum, „den Glauben schmackhaft zu machen, der viel sympatischer ist, als das von vielen gesehen wird“, meinte Gatterer.
Viele Helfer in Gemeinden. Im Zuge eines Rückblicks auf das Jahr 2019 konnte die Präsidentin der Vinzenzgemeinschaften, Karoline Knitel, eine beeindruckende Bilanz ziehen: 770 Mitglieder und mehr als 2.100 Helferinnen und Helfer arbeiten unter dem Dach der Vinzenzgemeinschaften. Diese haben im Vorjahr an die 5.000 Familien und Einzelpersonen finanziell unterstützt. „Der Vinzibus in Innsbruck hat 2019 14.000 Essen an Bedürftige Menschen ausgegeben“, so Knitel. In der Zeit des Lockdowns während der Corona-Krise sei die Zahl der ausgegebenen Essen sogar um 30 Prozent angestiegen, da andere Einrichtungen ihr Angebot zurückfahren oder einstellen mussten, so Knitel.

Netz der Hilfsbereitschaft. Die Vinzenzgemeinschaften Tirol verfügen mit ihren 80 Gemeinschaften in den Gemeinden über ein dichtes Netz der Hilfsbereitschaft. Ihr Anliegen ist es, in den Pfarren und Gemeinden unkompliziert und nahe am Menschen Hilfe leisten zu können, ohne auf Herkunft oder Glaubensbekenntnis zu achten. Im Vorjahr wurden von den Vinzenzgemeinschaften für Lebensmittelgutscheine, Beiträge zu Betriebskosten, Vermeidung von Delogierungen oder zur Überbrückung von finanziellen Notlagen rund 750.000 Euro ausgeschüttet, berichtet Knitel. «   Walter Hölbling

www.vinzenzgemeinschaften-tirol.at

Autor:

TIROLER Sonntag Redaktion aus Tirol | TIROLER Sonntag

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