Ein Religionslehrer und Klimaaktivist
Klaus auf dem Rad

Für die Online-Protestaktion „Netzstreik fürs Klima“ hat sich Klaus Heidegger samt Plakat vor dem Lüsener 
Fernerkogel abgelichtet.
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  • Für die Online-Protestaktion „Netzstreik fürs Klima“ hat sich Klaus Heidegger samt Plakat vor dem Lüsener
    Fernerkogel abgelichtet.
  • Foto: Heidegger
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Mehr als 10.000 Kilometer legt der Religionslehrer Klaus Heidegger jedes Jahr zurück – mit dem Fahrrad. Seine Leidenschaft verbindet er auch mit verkehrspolitischen Visionen.

Seinen täglichen Schulweg von Absam ins private kirchliche Gymnasium PORG Volders legt der Theologe mit dem Fahrrad zurück. Und auch in der Freizeit tritt er in die Pedale, um ins Gebirge, zu Freunden oder in den Urlaub zu radeln. „Als Lehrperson ist mir die Vorbildwirkung wichtig", sagt Heidegger, der auch im Regionalteam jener Schulen mitarbeitet, die sich besonders für die Umwelt einsetzen (Ökolog-Schulen). Sein Beispiel zeige den Schülern: Es geht auch ohne Auto.

Schutz der Umwelt

Kein Wunder, dass Heidegger auch umweltpolitisch für die Förderung einer sanften Mobilität eintritt. Dazu sei die Erstellung von alternativen Verkehrskonzepten notwendig, der Ausbau von Radwegen, eine Erhöhung der Mineralölsteuer. Zudem fordert er schärfere Tempolimits für Autos, um die Verkehrssicherheit für Radfahrer zu erhöhen. „Wünschenswert wären auch eine Pendlerpauschale für Radfahrende und Ganzjahrestickets für die Mitnahme von Fahrrädern in Zügen", so Heidegger in einem Interview für die Nachrichtenagentur Kathpress.

Spiritualität

Radfahren hat für den 61-jährigen Theologen, der auch Vorsitzender der Katholischen Aktion in der Diözese Innsbruck ist, auch eine spirituelle Komponente. Im Jahr 2018 ist er mit dem Fahrrad von Absam nach Santiago de Compostela gepilgert. „Nicht nur auf dieser Pilgerfahrt habe ich gemerkt: Radfahren führt in die Tiefe der Seele“, erzählt Heidegger.Kirchliches Engagement. Für die Kirche sieht er viele Möglichkeiten, sich für eine umweltschonende Art der Fortbewegung zu engagieren und speziell das Fahrradfahren zu fördern. Zum Beispiel mit dem Aufstellen von Fahrradständern vor den Kirchen, der Errichtung von Ladestationen für E-Bikes oder pfarrlich organisierten Radausflügen.

Autor:

TIROLER Sonntag Redaktion aus Tirol | TIROLER Sonntag

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