St. Virgil
Mit Herz und Verstand dabei

Der Preis des Salzburger Kulturfonds für Kinder- und Jugendprojekte ging 2019 an Early Life Care. Bild: Michaela Luckmann, PMU-Rektor Wolfgang Sperl.
  • Der Preis des Salzburger Kulturfonds für Kinder- und Jugendprojekte ging 2019 an Early Life Care. Bild: Michaela Luckmann, PMU-Rektor Wolfgang Sperl.
  • Foto: RB/Kulturfonds Stadt Salzburg/Martin Hasenöhrl
  • hochgeladen von Ingrid Burgstaller

31 Jahre arbeitete und wirkte Michaela Luckmann in St. Virgil. Mit Juni hat sich die 61-Jährige in den Ruhestand verabschiedet. Sie hinterlässt große Spuren.

Es liest sich wie eine gut ausgedachte Geschichte. Michaela Luckmann verschlug es vor drei Jahrzehnten selbst mit der Teilnahme an einem Kurs nach St. Virgil, wo ihre Karriere als Erwachsenenbildnerin begann. Bei der begehrten Eltern-Kind-Gruppe lernte die zweifache Mutter die Montessori-Pädagogik kennen. Sie übernahm selbst eine Gruppe, absolvierte die Montessori-Ausbildung und hat in der Folge selbst eine konzipiert, die fast drei Jahrzehnte „ein Renner“ war, wie sie selbst sagt.Die gebürtige Innsbruckerin ist in Salzburg aufgewachsen und hat dort Theologie, Jus, Soziologie, Psychologie und Erziehungswissenschaften studiert. Letztere schloss sie mit Auszeichnung ab, es wurde ihre große Leidenschaft.

Engagement in Bildungsarbeit

Die pädagogische Landschaft über das Bundesland hinaus hat sie in den letzten Jahrzehnten nachhaltig geprägt und viel Engagement in die Entwicklung unterschiedlicher pädagogischer Programmangebote gelegt: Von der Montessori-Ausbildung über den Lehrgang Elementarpädagogik bis hin zum Early-Life-Care-Konzept.

Ein großes Vorbild

Es zeichne Luckmann aus, „über die aktuelle Situation in der Erziehung und Bildung kritisch nachzudenken, Fragen und Nöte aus der Praxis aufzugreifen, um daraus eine Tagung oder auch einen der ersten tertiären Lehrgänge für Elementarpädagogik zu entwickeln“, sagt Lucia Eder von der Bildungsdirektion des Landes. Die Bildungsexpertin ist langjährige Wegbegleiterin Luckmanns. „Mit Herz und Verstand bei der Sache – sie hat viel in Bewegung gebracht über St. Virgil hinaus in einem engagierten Netzwerk“, so Eder, denn: „Das Netzwerken über fachliche und politische Grenzen hinweg ist eines ihrer Talente.“

Auch der Rektor der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU), Wolfgang Sperl, hat in der Entwicklung und Umsetzung des Universitätslehrgangs Early Life Care seitens der Kinderklinik und der PMU sehr eng mit Luckmann zusammengearbeitet. Zentraler Inhalt ist hierbei, den Wert von Bindung und Beziehung gerade beim Lebensbeginn zu vermitteln. „Michaela hat ihre Begeisterung und ihre Liebe zu diesem Thema immer ausgestrahlt, ihre Empathie zu den Kindern und zu den Familien. Gerade was Beziehung angeht, ist sie ein großes Vorbild“, so Sperl.

Lisa Schweiger-Gensluckner

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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