Europakloster Gut Aich
Administrator eingesetzt

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Der Ordensmann Br. Thomas Hessler (53) ist neuer Administrator im Europakloster Gut Aich. Der bisherige Subprior und interimistische Leiter des Benediktinerklosters wurde von Abtpräses Johannes Perkmann (Michaelbeuern) für drei Jahre in der neuen Leitungsposition eingesetzt. In Anwesenheit von Mitarbeitenden, Freunden und Nachbarn habe der neue Administrator den Segen für seinen Leitungsdienst empfangen. Hessler folgt auf P. Johannes Pausch (72), der sein Amt als Prior mit 5. September zurückgelegt hatte. Seither hat gemäß der Satzungen der Benediktinerkongregation Subprior Hessler das Kloster geleitet.

Der neue Administrator sehe sich vor allem als Brückenbauer in Zeiten größer werdender Differenzen aufgrund gesellschaftlicher, ökologischer und kirchlicher Umbrüche. Sein Hauptaugenmerk will Hessler auf die Stärkung und den Aufbau der klösterlichen Gemeinschaft legen und eine Konsolidierung in den vielfältigen Bereichen des Klosters leisten.

Das Europakloster Gut Aich ist für kirchliche Verhältnisse äußerst neu. Es wurde erst 1993 von drei Benediktinern – einer davon war P. Pausch – im Salzkammergut gegründet. Gut Aich gehörte früher wahrscheinlich zum (ehemaligen) Benediktinerkloster Mondsee. Es liegt am alten Wallfahrtsweg zwischen dem ehemaligen Benediktinerkloster und St. Wolfgang, am Fuße des Schafberges. Im 13. Jahrhundert war Gut Aich nachweislich im Besitz der Erzdiözese Salzburg und durchlief danach eine wechselvolle Geschichte.

1938 wurde es von den Franziskanerinnen von Au am Inn erworben und bis 1989 als Kinderheim geführt. 1993 stellten die Franziskanerinnen das ehemalige Kinderheim drei Benediktinermönchen zur Verfügung, die hier ein neues Kloster gründen wollten. Am 31. Oktober 1994 - dem 1000. Todestag des hl. Wolfgang - wurde die neue Klosterkirche geweiht. 1994 wurde auch bereits der erste Heilkräutergarten angelegt.

2004 wurde das Kloster schließlich nach elfjähriger Probezeit offiziell nach Kirchenrecht als selbstständiges Benediktinerkloster anerkannt. Es ist damit das 13. Kloster der Österreichischen Benediktinerkongregation.

kap

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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