Neues Projekt in Friesach
Schattenoase –„Bewegende Begegnungen“ in der Burgenstadt

Leo Kudlicka, die ersten Gäste Carolin und Burkhard Waldner mit der kleinen Lina, Leszek Zagorowski, Ursula Heitzer und Verena Wernbacher (v.li.n.re.) | Foto: Caritas
  • Leo Kudlicka, die ersten Gäste Carolin und Burkhard Waldner mit der kleinen Lina, Leszek Zagorowski, Ursula Heitzer und Verena Wernbacher (v.li.n.re.)
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Eine Schattenoase lädt neuerdings in Friesach zu Erholung, Abkühlung an den noch immer heißen Sommertagen, aber auch zu Begegnung ein. Der kostenfrei nutzbare und für alle offene Platz bei der Propsteikirche wurde am 22. August eröffnet.

Mit der Schattenoase setzt die Burgenstadt das erste Vorhaben im Rahmen des Projektes „Bewegende Begegnungen“ der Caritas und des Fonds Gesundes Österreich um. Es ist „ein Ort für alle, an dem sich Einheimische wie Gäste, Erwachsene wie Kinder in der Hitze des Sommers abkühlen, zusammenkommen und Gemeinschaft erleben können“, sagt Dechant Propst Leszek Zagorowski. Die Pfarre Friesach stellt diesen besonderen Ort zur Verfügung, an dem die Stadtgemeinde eine gemütliche Sitzgruppe für etwa acht Personen errichtet hat. Auch Zugang zu frischem Trinkwasser ist gegeben. Vizebürgermeisterin Ursula Heitzer freut sich, mit den Kooperationspartner:innen Pfarre, Klima-Energie-Modellregion (KEM), Verein „Friesach im Wandel“, RegionalCaritas, Caritas-Werkstatt Veronika und engagierten Friesacher Bürger:innen das erste Vorhaben im Rahmen des Projektes „Bewegende Begegnungen“ der Caritas und des Fonds Gesundes Österreich in der Burgenstadt umgesetzt zu haben. Heitzer schätzt besonders „die Möglichkeit, an einem kühleren Schattenplatz ohne Konsumzwang in der Innenstadt verweilen zu können“.

Wertvoller Schatz in der Stadt
Für Verein „Friesach im Wandel“-Obmann Leo Kudlicka ist die Schattenoase „ein niederschwelliger Begegnungsort, der das soziale Klima stärkt und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft fördert“, für KEM-Managerin Johanna Butta ist „der Schatten alter Bäume einer der wertvollsten Schätze im städtischen Raum, nachweislich kühler und wohltuender als jeder technische Sonnenschutz“. Verena Wernbacher, Koordinatorin der RegionalCaritas, sieht in der Schattenoase eine Antwort auf die Klima-Erwärmung: „Besonders vulnerable Gruppen wie ältere oder chronisch kranke Menschen leiden extrem unter der Hitze. Viele Menschen haben auch innerhalb ihrer aufgeheizten Wohnungen kaum Möglichkeit, sich abzukühlen. Die Schattenoase ist ein Beispiel, wie man mit einfachen Mitteln Rückzugsorte mit einem angenehmen Klima in urbanen Räumen schaffen kann.“

Freiwillige willkommen
In Zukunft sind bei der Schattenoase auch regelmäßige gemeinschaftliche Aktivitäten geplant, darunter Treffen des Friesacher Literaturkreises, Strickrunden sowie Kaffee-und-Kuchen-Nachmittage, die von engagierten Freiwilligen betreut werden und allen Bürger:innen offenstehen. Wer Lust und Interesse an einer freiwilligen Mitarbeit bei den gemeinschaftlichen Aktionen hat, melde sich bei Regionalkoordinatorin Verena Wernbacher von der Caritas: E-Mail: verena.wernbacher@caritas-kaernten.at; Telefon: 0676/781 92 70

Autor:

Carina Müller aus Kärnten | Sonntag

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