Eva Altenmarkter-Fritzen:
Das Dorfservice ist weiter für die Menschen da

Dorfservice ist im Jahr 2007 als Pilotprojekt mit vier Partnergemeinden entstanden und hat sich mittlerweile als erfolgreiches Modell begleiteter Nachbarschaftshilfe etabliert.
von Ingeborg Jakl

„Derzeit müssen wir sehr flexibel sein“, erklärt Eva Altenmarkter-Fritzer, Obfrau des Vereins Dorfservice mit Sitz in Pusarnitz. Normalerweise ist der Verein in Sachen Haushalts-, Familien- und Betriebsservice mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Einsatz. Aber durch die Pandemie habe sich auch ihre Arbeit verändert, resümiert die Obfrau. „Das fängt schon mit unseren Zusammenkünften, der Arbeitsplanung und dem Austausch statt. Alles geht nur noch online.“
Das heißt, Zoom-Konferenzen, mehr telefonieren, und natürlich auch im aktiven Bereich gibt es Einschränkungen. „Derzeit ist besonders unser Fahrdienst sehr gefragt“, so Altenmarkter-Fritzer. Menschen, die zum Testen abgeholt und wieder heimgebracht werden, außerdem Arztbesuche, Therapie, Einkäufe. „Das ist augenblicklich unsere Hauptaufgabe.“
Die Sicherheitsvorkehrungen beim Fahrdienst sind exakt vorgeschrieben. Eine Person mit FFP2-Maske nimmt auf dem Rücksitz Platz, der, oder die Fahrerin sitzt mit Maske am Steuer, und dann kann es losgehen!
„Die Herausforderungen an alle Freiwilligen sind im vergangenen Jahr gestiegen, aber“, freut sie sich, „wir sind mit ihnen auch gewachsen und stärker geworden.“ Inzwischen hat der Verein technisch aufgerüstet, und „wir haben uns gerade in diesem Bereich weitergebildet“, resümiert sie und blickt hoffnungsfroh in die Zukunft.
Was als Pilotprojekt mit vier Gemeinden begann, ist mittlerweile eine soziale Einrichtung, in welcher „die Kraft aus dem Miteinander“ zum Kapital der Zu­kunft geworden ist. In nunmehr 15 Partnergemeinden im Drau-, Möll-, Lieser- und Maltatal sowie im Lurnfeld und am Millstätter See sind mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertrauensvolle, tragfähige Beziehungen gewachsen, freut sich die Obfrau und dankt allen, die von Beginn an an diese Idee geglaubt und sie mitgetragen haben.

Autor:

Gerald Heschl aus Kärnten | Sonntag

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