DENK_MAL
Quote
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Eines der Themen unserer Zeit ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Das ist gerechtfertigt und muss Thema sein und bleiben. Es gilt noch viel an der Chancengleichheit zu arbeiten. In der Wirtschaft werden fixe Quoten gefordert, um ein Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern herzustellen. Dies ist gerechtfertigt, letztlich sollte die Gesellschaft – und 50% der Bevölkerung sind Frauen – entsprechend in allem widergespiegelt werden.
Häufig stellt sich die Frage, ob wir durch ständiges Nachfragen Anforderungen zerreden. Es geht um soziale Kompetenz, Authentizität und Menschlichkeit. In vielen Branchen und Berufen haben sich dabei die historischen Bilder völlig verbraucht. Es ist mittlerweile gängig, dass eine Frau einen Bus lenkt oder eine andere technische Fähigkeit besitzt und ausübt. Die neue Generation geht mit dieser Frage anders um. In der Wirtschaft und im Beruf hat sich da bereits einiges verändert. In der Kirche gibt es Aufholpotential. Es geht nicht um die Schaffung neuer Ämter – Stichwort Priesterin – sondern um das Einbringen von Glaubwürdigkeit und Berufung. Gerade dabei sind die Geschlechterrollen nicht mehr wesentlich. Gelebte Religiosität und Berufung führen unweigerlich zu einer starken Hinwendung zu Gott. Ja – und vergessen wir nicht, die Mutter Jesu, Maria, sie hat die Kirche in besonderer Weise aufgebaut und gepflegt.
Günter Bergauer
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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