DENK_MAL
Fest in der Hand
- hochgeladen von martinus Redaktion
Bald ist es vorbei. Nur wenige Wochen trennen uns von 2026. Zahlenmäßig wird es wieder ein gerades. Für mich ist es jedoch bald an der Zeit, auf das alte Jahr zurückzublicken; ein Resümee zu ziehen und mich zugleich zu fragen; was mir gut gelungen ist und was weniger; welche Erlebnisse ich mit diesem verbinde – sowohl positive als auch negative. Ich mache das aber nicht erst zu Silvester, sondern in der ruhigsten Zeit des Jahres – also zwischen Stefanitag und „Dinner for One“. Ja, es war für mich ein Jahr bestehend aus Höhen und Tiefen: Während ich im Frühjahr noch meinen runden Geburtstag ausgiebig feiern konnte, musste ich mich im September von einem meiner langjährigsten Freunde verabschieden. Dass David so schwer krank war, wollte er mir bis zuletzt nicht sagen, was mich aber nicht kränkt.
Denn ich weiß, dass wir uns wieder sehen und gemeinsam ein Bier oder einen Wein genießen werden; ich ihn umarmen kann. Wo auch immer. Irgendwann im Jenseits. Aber hoffentlich nicht allzu bald. Nur eine Bitte: Möge Gott ihn bis dahin fest in seiner Hand halten und ihn auch gut beschützen.
Christopher Erben
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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