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Das rechte Maß
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In den Medien haben Berichte über die Entwicklungen der Börsen einen fixen Platz eingenommen. Goldpreis und Bitcoin, Zinsen und aktuelle Kurse werden laufend veröffentlicht. Der Eindruck, der sich aufdrängt: „Die große Mehrheit der Gesellschaft sind intensiv am Geschehen interessierte Anleger“. Tatsächlich ist lediglich rund ein Viertel aller Anleger in Österreich Besitzer von Wertpapieren. Es ist zu begrüßen, dass das Interesse steigt und ein guter Trend, dass sich die Anlagen aus Risiko- und Ertragsüberlegungen verbreitern. Die Art der Berichterstattung und fehlende Finanzkenntnisse öffnen jedoch das Feld für falsche Eindrücke. Gewinne maximieren und nur noch vom Geld leben – das scheint vielen ein Lebensziel. Das es nicht funktioniert, haben einige bitter erleben müssen. Zu hohe Erwartungen, die Gier oder falsche Versprechungen sind bekannte Größen. Das rechte Maß geht rasch verloren. Jede Entscheidung sollte bewusster und mit Hilfe kompetenter Berater getroffen werden. Wie wirkt und was bewirkt meine persönliche Entscheidung, zuerst bei mir und bei meiner Familie und welche Konsequenzen hat es auf das gesamte Umfeld. Die Fasten- und österliche Zeit ist gut geeignet, über sein Tun und Handeln im Sinne des rechten Maßes, gut nachzudenken.
GÜNTER BERGAUER
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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