Religionsrede bei Wettkampf
- Landesrätin Daniela Winkler (rechts) gratulierte der preisgekrönten Rednerin Adelina Kappel beim Landesredewettbewerb im April.
- Foto: LJR Bgld, Emmerich Mädl
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Adelina Kappel von der Handelsschule in Oberpullendorf nahm am Bundesredewettbewerb 2025 in Eisenstadt teil. Beim Landesredewettbewerb in Oberschützen hatte sie in ihrer Kategorie den 1. Platz errungen. Thema ihrer Rede war: „Hat Religion noch einen Platz in der modernen Gesellschaft?“
Stellen Sie sich eine Welt vor – diese rhetorische Frage stellte die Handelsschülerin Adelina Kappel aus Oberpullendorf beim Jugendredewettbewerb 2025 – in der der Mensch nicht mehr weiß, wofür er lebt. In ihrer preisgekrönten Ansprache versuchte sie das Publikum davon zu überzeugen, dass „Religion kein Hindernis für die Moderne, sondern ihre notwendige Grundlage“ ist. Denn die Wissenschaft könne erklären, wie die Welt funktioniert, aber nicht, „warum wir existieren“. Religion gebe Antworten auf die großen Fragen des Lebens: „Wer sind wir? Warum sind wir hier? Was ist unser Ziel?“
SIEGERIN IM LANDESBEWERB
Im April hatte Adelina Kappel die Jury des Landesjugendredewettbewerbs in Oberschützen durch ihre Redegewandtheit so überzeugt, dass sie in der Kategorie „Mittlere Schulen“ (Klassische Rede) den 1. Preis gewann und sich dadurch für die Teilnahme am Bundesjugendredewettbewerb in Eisenstadt am 26. und 27. Mai qualifizierte. Dort errang sie in ihrer Kategorie den 4. Platz. Die bekennende Christin gehört der russisch-orthodoxen Kirche an.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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