NACH_HALTIG
Gemeinsam sind wir stark
- Kürzlich wurde eine Photovoltaikanlage im Bischofshof montiert.
- Foto: Lukas Weghofer
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Die Martinus Energiegemeinschaft vernetzt Pfarren und Caritas-Einrichtungen, um Solarstrom gemeinsam zu nutzen. So werden Kosten gesenkt, CO₂ gespart und ein sichtbarer Beitrag zur Energiewende geleistet.
Nachhaltigkeit lebt von Gemeinschaft. Daher ist die Martinus Energiegemeinschaft ein bedeutender Bestandteil des Projekts. Diese Gemeinschaft ermöglicht die Vernetzung aller Pfarren und Caritas-Einrichtungen untereinander, um den selbst produzierten Solarstrom auch dort zu nutzen, wo keine Photovoltaikanlagen installiert werden können. Durch diesen Austausch profitieren alle Mitglieder der Gemeinschaft von einer stabilen, nachhaltigen Energieversorgung.
Die von der Diözese Eisenstadt ins Leben gerufene Bürger-Energiegemeinschaft fördert die Zusammenarbeit innerhalb der Region und bietet den Pfarren die Möglichkeit, ihren überschüssigen Solarstrom mit anderen kirchlichen Einrichtungen und der Bevölkerung zu teilen. Dies schafft eine starke Basis für ein gemeinschaftliches Engagement in der Energiewende. Denn der geteilte, überschüssige Strom hilft mit, die Stromkosten für alle Beteiligten zu senken. Dadurch wird nicht nur die individuelle finanzielle Belastung reduziert, sondern auch ein wertvoller Beitrag zur Erreichung der Klimaziele geleistet. Die Bürger-Energiegemeinschaft garantiert eine transparente und faire Nutzung der erzeugten Energie, sodass alle Teilnehmer einen klaren Einblick in die Energieproduktion und den Verbrauch haben. Dies stärkt das Vertrauen und das Gefühl der Gemeinschaft.
NACHHALTIGKEIT IM FOKUS
Die Photovoltaikanlagen ermöglichen es den Pfarren und Caritas-Einrichtungen, umweltfreundlichen Strom direkt vor Ort zu erzeugen und einen Teil des Eigenbedarfs unmittelbar aus erneuerbaren Quellen zu decken. Dadurch wird die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert und der CO₂-Fußabdruck spürbar reduziert. Die Bürger-Energiegemeinschaft stellt sicher, dass der erzeugte Sonnenstrom effi zient genutzt und verteilt wird, sodass die Vorteile erneuerbarer Energie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugutekommen.
Unterstützt wird dieses Projekt maßgeblich von der Diözese Eisenstadt, die sowohl die Finanzierung als auch sämtliche administrativen Aufgaben übernimmt. Von der Installation der Anlagen bis hin zur Verwaltung der Energiegemeinschaft sorgt sie dafür, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien für die Pfarren und Caritas-Gebäude so reibungslos wie möglich gelingt.
Diese Initiative fördert nicht nur den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, sondern unterstreicht auch den Beitrag der Kirche und der Caritas zur Lösung der globalen Klimakrise. Die Nutzung erneuerbarer Energien ist ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen und gerechten Gesellschaft , die im Sinne der christlichen Verantwortung steht.
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In den folgenden zwei Jahren sollen mindestens 15 Prozent des Eigenenergiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Damit wird ein entscheidender Beitrag zur Energiewende im Burgenland geleistet und die Kirche mit ihren Einrichtungen als Vorreiterin für eine klimafreundliche und zukunft sfähige Gesellschaft positioniert.
Die Diözese lädt daher alle Pfarren und Caritas-Einrichtungen ein, sich an dieser wichtigen Initiative zu beteiligen und gemeinsam die Vision einer nachhaltigen Kirche zu verwirklichen – ganz im Sinne von Papst Franziskusʼ Aufruf zum Schutz der Schöpfung.
Die Photovoltaik-Off ensive in der Diözese schreitet zügig voran.
Derzeit sind bereits Anlagen in zehn Pfarren in Betrieb, weitere 13 Pfarren stehen 2025 kurz vor der Umsetzung. Bis 2027 sollen alle Pfarren – soweit es der Denkmalschutz ermöglicht – mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Auch die Gebäude der Caritas sowie alle diözesanen Einrichtungen sollen bis dahin vollständig mit PV versorgt sein. Zusätzlich ist eine enge Kooperation mit anderen Diözesen vorgesehen, um Synergien zu nutzen und die Energiewende gemeinsam voranzubringen. Jede installierte Anlage trägt nicht nur zur Senkung der Energiekosten bei, sondern ist auch ein sichtbares Zeichen für Schöpfungsverantwortung und eine nachhaltige Zukunft .
Deshalb sind die Pfarren eingeladen, sich dieser Initiative anzuschließen und aktiv an der Umsetzung mitzuwirken.
VP
ANSPRECHPARTNER IN DER DIÖZESE
Michael Bacher, Umweltbeauftragter
Tel.: +43 676 880 70 1378
Mail: michael.bacher@martinus.at
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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