ÜBER_BLICK
„Große Fürbitte“ empfohlen

Bei der Karfreitagsliturgie soll zusätzliche eine „große Fürbitte für die Menschen in der Ukraine und in allen Kriegsgebieten der Erde“ gebetet werden. Das hat die Österreichische Bischofskonferenz „dringend empfohlen“. Wenn es der jeweilige Diözesanbischof gestattet oder anordnet, kann dies laut dem Messbuch der Katholischen Kirche „in einer schweren öffentlichen Notlage“ erfolgen, heißt es dazu auf der Website des Österreichischen Liturgischen Instituts (www.liturgie.at), wo der Text der Fürbitte veröffentlicht ist. Es handelt sich um dieselbe Fürbitte, die auch schon vor einem Jahr am Karfreitag in den Gottesdiensten gesprochen wurde.

In den Karfreitagsgottesdiensten nehmen die sogenannten zehn großen Fürbitten nach dem Vortrag der Passionsgeschichte eine besondere Rolle ein. In diesen Fürbitten bringen die Gläubigen ihre Anliegen vor Gott – allerdings ausführlicher als in den üblichen Gottesdiensten. Die Formulierung stammt von den Liturgiewissenschaftern Liborius Lumma (Innsbruck) und Rudolf Pacik (Salzburg); letzterer zeichnet auch für die musikalische Einrichtung des ersten Teils verantwortlich.

Autor:

martinus Redaktion aus Burgenland | martinus

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