Hochwasser
Rasch Hilfe leisten

Regen und Hochwasser zogen eine Spur der Verwüstung. Wie Pfarren und Caritas nun auf die Menschen in Not zugehen.
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  • Regen und Hochwasser zogen eine Spur der Verwüstung. Wie Pfarren und Caritas nun auf die Menschen in Not zugehen.
  • Foto: RB/Land Salzburg/Neumayr
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Nach dem Hochwasser. Kirchen und Pfarrhöfe sind in den drei am stärksten betroffenen Gemeinden Hallein, Mittersill und Kufstein weitgehend unbeschädigt. Nach dem Schrecken sind die Teams in Absprache mit der Caritas nun zum Helfen da.

Die gute Nachricht zuerst: Kirchliche Gebäude sind verschont geblieben. Das Rupertusblatt hat einen Rundruf in Hallein, Mittersill und Kufstein gestartet, um sich einen Überblick zu verschaffen:

Die Bilder der Sturzflut in Hallein sind durch die Medien gegangen. „Die Pfarre hat‘s nicht erwischt“, heißt es aus dem Pfarrbüro. Pastoralassistentin Andrea Leisinger: „Wir arbeiten jetzt mit der Caritas zusammen, um unbürokratisch zu helfen.“ Was sie konkret tut? „Vernetzen und auf Facebook sammeln, wer was braucht.“

In Mittersill berichtet Inge Scheck Montagfrüh, dass noch Straßen gesperrt waren. Sie selbst sei über die Felbertauernstraße ausgewichen. „Rund um den Pfarrhof ist es ruhig. Wer nach Stuhlfelden und Hollersbach in den Oberpinzgau schaut, findet ein anderes Bild.“ Straßen und Felder seien vom Wasser der Salzach geflutet.

„Kirche und Pfarrhof stehen auf einem Bichel, uns hat‘s also nichts getan“, berichtet Brigitta Wendorff, pastorale Mitarbeiterin im Pfarrverband Kufstein. Sie sei aus ihrem Urlaub gekommen, um die Lage zu prüfen und im Ort zu schauen, was die Menschen nun benötigen.

Caritas überbrückt die erste Not

Bund und Länder versprechen rasche Unterstützung. Schon an der Seite der betroffenen Bevölkerung ist die Caritas in der Region Hallein, im Oberpinzgau und in Kufstein. Bereits in den ersten Tagen waren 200 Haushalte bekannt, bei denen unmittelbar Handlungsbedarf besteht und die nicht warten können bis Versicherungs- und andere Leistungen eintreffen. „Diese Soforthilfe finanzieren wir aus Spenden“, sagt Caritasdirektor Johannes Dines und bittet um Solidarität der Menschen in der Erzdiözese.
Spenden: IBAN AT11 3500 0000 0004 1533; BIC RVSAAT2S; Kennwort: „Hochwasser 2021“

M. Hessenberger/I. Burgstaller 

Erzbischof Franz Lackner: Dank an Helfende

In der vergangenen Woche haben uns schockierende Meldungen über unbeschreibliche Zer-
störungen und Verwüstungen, ja sogar zahlreiche Todesopfer in anderen europäischen Ländern erreicht. Nun hat der Starkregen auch in unserer Diözese für große Schäden unter anderem in Hallein, Mittersill und Kufstein gesorgt.Auch wenn durch Schutzsys-teme Schlimmeres verhindert werden konnte, mussten wir ohnmächtig zusehen, wie sich das Wasser mit aller Gewalt Raum nahm.

Hoffnung macht die große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung: Allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Vergelt’s Gott für die Abwehr größerer Schäden und für die Unterstützung der so plötzlich in Not geratenen Menschen.Ich darf alle Gläubigen herzlich einladen, im persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet, alle Betroffenen und Helfenden dem Schutz des barmherzigen Schöpfergottes anzuvertrauen.

Regen und Hochwasser zogen eine Spur der Verwüstung. Wie Pfarren und Caritas nun auf die Menschen in Not zugehen.
Erzbischof Franz Lackner
Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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