Rupertusfest
Kennen Sie Salzburg?

Claudia Öllinger neben dem Nonnberger Hund – er markiert die Grenze zwischen St.-Peter-Bezirk und Nonnberg.
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  • Claudia Öllinger neben dem Nonnberger Hund – er markiert die Grenze zwischen St.-Peter-Bezirk und Nonnberg.
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Stadtführungen sollten nicht alleine den Salzburger Gästen vorbehalten sein. Rund um Ruperti laden vier Fremdenführerinnen ein, auf den Spuren der Diözesanpatrone die Stadt zu erkunden.

Wissen Sie, wer auf dem Taufbecken im Salzburger Dom zu entdecken ist? Wann haben Sie das letzte Mal bewusst die Domfassade wahrgenommen? Waren Sie schon mal in der Krypta? Wann war ihr letzter Besuch am St.-Peter-Friedhof? Und kennen Sie das Gefühl, wenn Sie die Nonnbergstiege hochgehen und mit jedem Schritt die laute Stadt ein Stück weiter hinter sich lassen? Das alles und noch viel mehr erwartet die Teilnehmenden der Stadtspaziergänge, die vom Dom, in die Franziskanergasse, in den St.-Peter-Bezirk und dann, wenn noch Zeit ist und alle gut zu Fuß sind, den Hohen Weg rauf zur Benediktinerinnenabtei Nonnberg nehmen. Hier war Erentrudis die Nichte von Bischof Rupert einst die erste Äbtissin.

Die Domkuppel ragt heraus

Claudia Maria Öllinger und ihre drei Kolleginnen eröffnen an den Ruperti-Festtagen allen Interessierten Stadtblicke, die selbst für gebürtige Salzburgerinnen und Salzburger nicht alltäglich sind. Vor allem die Perspektive von oben möchte sie ihren Mitspazierenden ans Herz legen. „Auf Salzburg runter zu schauen, das hat schon was.“ Herausragend sei da auf jeden Fall die Domkuppel. Es sei klar zu erkennen, welche bedeutende Stellung die Bischofskirche einnehme. Die heilige Erentrudis, meint Öllinger, mache mit anderen Tönen auf sich aufmerksam. Ja, es gehe immer vordergründig um Rupert und Virgil, doch Erentrudis sei auf ihre Art eine sehr wichtige Patronin für das Land und die Erzdiözese.

Im Stift Nonnberg ist einst die erste Apotheke eingerichtet gewesen. „Die Schwestern haben mit Naturheilkunde den Menschen ganz praktisch geholfen“, erzählt die Salzburgexpertin, die zwar in Oberösterreich geboren ist, aber seit langem in der Mozartstadt lebt und seit einigen Jahren als geprüfte Fremdenführerin wirkt.

Jeder hat etwas zu erzählen

Die vergangenen Führungen an den Ruperti-Festtagen hat sie in guter Erinnerung. „Es sind Leute dabei, die selber viel Wissen mitbringen. Manchmal hat sich da schon ein echter Austausch ergeben, der auch für mich spannend war.“ Anders als bei ihren „normalen“ Terminen bleibe zudem Zeit für das Thema Reliquien. Claudia Öllinger freut sich jedenfalls schon auf ihren Einsatz und die Menschen, die sie bald in der Vorhalle des Domes begrüßen kann.

Rupertusfest: Ein buntes Programm

„Unser Diözesanpatron, der hl. Rupert, ist der Namensgeber des Rupertikirtags. Der ist weithin bekannt. Während es dort um den Spaß geht, feiert die Kirche anders, und zwar mit dem Rupertusfest“, sagt Dominik Elmer vom Infopoint Kirchen. Ergänzend zu den Gottesdiensten und liturgischen Angeboten hat er ein Programm zwischen Dom und Stift St. Peter auf die Beine gestellt.

Der Festgottesdienst, mit welchem die Erzdiözese am 24. September um 10 Uhr die Diözesanpatrone Rupert, Virgil und Erentrudis im Salzburger Dom feiert, ist ein geistlicher Höhepunkt des diesjährigen Rupertusfestes. Schon ab Mittwoch, 22. September, stimmen Erzdiözese und Stift St. Peter mit einem vielfältigen Programm auf das bedeutsame Fest ein: Führungen, Schnitzeljagd, Pilgerwanderung und Break-Dance-Aufführungen im Salzburger Dom mit dem zehnfachen österreichischen Staatsmeister sowie siebenfachen Europa- und Weltmeis-ter Chriss Cross finden zu Ehren der Diözesanpatrone statt. Ein kleiner Überblick über einige der Höhepunkte:

Pilgerwanderung: Am 24. September geht es um 9 Uhr bei der Alten Saline in Bad Reichenhall los. Über Großgmain und Fürstenbrunn (Zustiege um 9.30 und 12.30 Uhr) geht es dem Salzburger Dom entgegen.

Schnitzeljagd: Der Schnitzeljagdplan für Kinder ist am 24. und 25. September von 11 bis 18 Uhr beim Stand des Infopoint Kirchen am Domplatz abzuholen. „Hat man alle Sticker gesammelt und auf den Plan geklebt, kann man sich dort ein kleines Geschenk abholen“, sagt Organisator Dominik Elmer.

Musik: Orgelklänge laden in der Stiftskirche St. Peter vom 22. bis zum 24. September jeweils um 16 Uhr zum Verweilen ein.

Stadtführungen auf den Spuren der Diözesanpatrone Rupert, Virgil und Erentrudis. 24. 9. u. 26. 9.: 17 Uhr; 25. 9.: 11 u. 17 Uhr. Treffpunkt: Eingang (Vorhalle) des Domes. 

Das ausführliche Programm gibt es im Internet unter www.eds.at/rupertusfest

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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