DENK_MAL
Trag etwas bei!
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„Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil bekommen haben, ist es recht und billig, dass sie ihnen auch mit leiblichen Gütern Dienst erweisen.“ So schreibt der Apostel Paulus im Brief an die Römer. Diese Zeilen zeigen deutlich, dass das Geldsammeln durch die Kirche schon im frühen Christentum gängige Praxis war. Der Römerbrief bringt zum Ausdruck, dass, wer die geistige Dimension beansprucht, darauf zu achten hat, die weltliche mitzudenken. Die geistigen Güter wie Vertrauen, Glaube, Treue, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit sind die Werte, die eine Art geistiges Fundament darstellen, damit Wirtschaft funktioniert. Wir sind aufgefordert mit leiblichen Gütern gut und schonend umzugehen. Schade, dass diese Beziehung in der Praxis nicht häufiger bewusst gelebt oder zumindest benannt wird. Es schadet nicht, ein höheres Bewusstsein im Umgang mit Werten, denen eine „geistliche Dimension innewohnt“, zu entfalten. Kirchliche Aktivitäten sind keine Dienstleistungen und kein Tauschhandel – für ein Gebet und eine Spende, Gottes Gnade zu erwirken. Es ist eine weitaus größere Dimension, es sind Werte für ein Miteinander. Dies kann eine Anregung sein, den Kirchenbeitrag neu zu denken.
Günter Bergauer
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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