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Papst lobt Lehrende
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Stell dir vor, dein Mathelehrer wird Papst! So müssen sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler von Robert Prevost gefühlt haben, als sie hörten, dass ihr Mathe- oder Physiklehrer zum Papst gewählt wurde. Das kommt nicht alle Tage vor. Auf diese, wenn auch kurzzeitige, Lehrerfahrung konnte Leo XIV. zurückgreifen, als er Ende Oktober 6.000 Jugendliche und tags darauf Lehrende von Schulen und Universitäten zu den Heilig-Jahr-Feiern für den Bildungsbereich empfing. Quasi als Kollege konnte er Verständnis, Wohlwollen und Erwartungen formulieren. „Nur einer ist euer Lehrer, Christus“, hatte er vielleicht im Kopf, als er forderte, Lehrpersonen sollten sich „dezentralisieren“. Bei der Weitergabe von Wissen ist die Beziehung zwischen Menschen notwendig, mehr noch, Liebe. Das kann keine Künstliche Intelligenz erschöpfend ersetzen. Dass die Wertschätzung für das Lehren schwächle – auch diese Sorge äußerte Papst Leo. Nicht zu unrecht, wenn man die Töne hört, die Lehrer:innen Bequemlichkeit oder mangelnde Kompetenz unterstellen. Wer den Artikel über eine Brennpunktschule in Wien in dieser Zeitung liest, wird anerkennen: Die Herausforderungen sind groß. Und die Leistungen von Lehrpersonen verdienen jede Wertschätzung!
Monika Slouk
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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