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In Christus verbunden
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Während am letzten Februartag die Angriffe von Israel und den USA auf den Iran und kurz darauf die iranischen Gegenschläge begannen, gab es im Vatikan ein friedliches Treffen zwischen Papst Leo XIV. und den Spitzen des weltweiten Ökumenischen Rats der Kirchen. Diesem gehört die katholische Kirche nicht an, dafür 356 andere Kirchen mit 580 Millionen Mitgliedern. Heinrich Bed-ford-Strohm, evangelischlutherischer Sozialethiker und ehemaliger bayrischer Landesbischof, sitzt dem Zentralausschuss des Weltkirchenrats vor. Wie er nach dem Austausch mit Papst Leo bekanntgab, gehe es „nicht zuerst um neue Papiere, sondern um gelebte Ökumene“.
Das kann vieles heißen. Bedford-Strohm sprach von einer „Ökumene des Herzens“ und „Übereinstimmung im Blick auf die Weltlage“. Gemeinsam wolle man ein klares Zeugnis für Christus ablegen. Das heißt: Nein zu „dem Missbrauch der christlichen Religion zur Legitimierung von Nationalismus, aggressiver militärischer Invasionen, dem Jagen von Flüchtlingen oder der Herabsetzung ganzer Menschengruppen.“ Schade nur, dass keine gemeinsame Erklärung für den Frieden im Nahen Osten folgte, sondern zwei getrennte Erklärungen hintereinander.
Monika Slouk
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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