Unter uns - P. Karl Schauer OSB
Er ist auferstanden
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Auch wenn jemand vorbildlich lebt, den Religionsunterricht schätzt, theologische Fernkurse besucht oder sogar Theologie studiert, wenn jemand den Himmel mit den Heiligen bestürmt, kirchliche Feste feiert, Erstkommunion, Firmung und Hochzeit unvergesslich und Begräbnisse würdig macht, wenn jemand spendet und das Elend nicht verdrängt, fromm auf Wallfahrt geht, sich die Füße krumm schindet, Wunder wirkt und Wunder ermöglicht, religiöse Traditionen hochhält, den Kirchenbeitrag leistet und unablässig betet – aber die Auferstehung Christi nicht glaubt und unsere Auferweckung Gott nicht mehr zutraut, hat sich vielleicht seine eigene Religion zurecht gebastelt, die österliche Wahrheit aber nicht verlebendigt, die da heißt: „Christus ist für unsere Sünden gestorben und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden.“ Dieses älteste Glaubenszeugnis der Heiligen Schrift hat die ersten Christen und seitdem alle Generationen geprägt, auch im Gegenlicht aller Zweifel. Seine Auferstehung meint nicht das Besitzen und Festhalten des Gewesenen, sondern ist Anbruch einer neuen Zukunft, der Zukunft mit Gott und die Teilhabe an seinem Leben. Christus ist auferstanden!
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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