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Zicksee: Segen für die Natur und die Menschen
- Wasserweihe 2023 im ausgetrockneten Zicksee.
- Foto: Franz Josef Rupprecht
- hochgeladen von martinus Redaktion
Am Samstag, den 24. Jänner wird in St. Andrä am Zicksee die „Große Wasserweihe“ vollzogen.
Die Feierlichkeiten am Seeufer beginnen um 10 Uhr direkt am Ufer des Zicksees. Zuvor feiern die Gläubigen schon die erzbischöfliche Göttliche Liturgie mit Metropolit Arsenios in der Kapelle des heiligen Bartholomäos im Kloster Maria Schutz in St. Andrä am Zicksee.
Im Anschluss an die liturgische Zeremonie lädt der Verein „Freunde des Klosters Maria Schutz“ herzlich zum Verweilen ein. Um sich nach der Feier am Seeufer aufzuwärmen, stehen heiße Getränke sowie kleine Snacks bereit. Der Verein freut sich darauf, zahlreiche Gäste aus der Region und darüber hinaus begrüßen zu dürfen.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, haben im Neujahr gemeinsam das orthodoxe Kloster Maria Schutz in St. Andrä am Zicksee besucht und sich über die fortlaufenden Baumaßnahmen informiert. Empfangen wurden sie in Österreichs erster und bisher einziger orthodoxer Mönchsgemeinschaft von Metropolit Arsenios (Kardamakis) und Weihbischof Maximos (Rudko).
Die Delegation besichtigte demnach am Samstag, 3. Jänner, zunächst die Umbauarbeiten an den beiden ehemaligen Wohnhäusern, die nun als feste Unterkunft (Kellion) für die Klostergemeinschaft dienen. Dort ist der private Rückzugsort der Bruderschaft von derzeit drei Mönchen und einem Mönchspriester. Ein Höhepunkt im Programm war die Besichtigung der Baustelle der Kapelle des heiligen Bartholomäus, dem sakralen Herzstück der Anlage. Sie wird derzeit von Grund auf neugestaltet, um den liturgischen Anforderungen der orthodoxen Tradition zu entsprechen. Derzeit finden die täglichen Gottesdienste im Keller des Gebäudes statt.
Das Kloster finde als spiritueller Ort auch von Nicht-Orthodoxen Beachtung, hieß es in einer Mitteilung des Vereins „Freunde des Klosters Maria Schutz“. Es sei heute eine Gebetsstätte, aber auch „bauliches Zeugnis für das Ankommen der Gemeinschaft in der Region“. Hingewiesen wurde auch auf den hohen Stellenwert des interkonfessionellen Dialogs, sowie auf die Wertschätzung und Ermutigung für das weitere Wirken des Klosters, die der Besuch des Landeshauptmanns und des katholischen Bischofs ausgedrückt hätten, formulierte Metropolit Arsenios.
Die letzte „Große Wasserweihe“ in St. Andrä fand 2023 statt, allerdings vor einem niederschlagsbedingt leeren Zicksee, weshalb Metropolit Arsenios damals bloß eine kleine Schale mit Wasser segnete und um die Rückkehr des Wassers betete. Seither hat sich der Zicksee wieder einigermaßen erholt.
KAP/RED
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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