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Ordensleute danken Korbinian Birnbacher
- Sr. Maria Zeitler, Korbinian Birnbacher, Sr. Franziska Madl, Maximilian Fürnsinn und Sr. Johanna Vogl.
- Foto: Franz Josef Rupprecht
- hochgeladen von martinus Redaktion
Mit einer Feier im Kardinal-König-Haus (Wien) wurde Erzabt em. Korbinian Birnbacher OSB für seinen sechsjährigen Dienst als Vorsitzender der Österreichischen Ordenskonferenz gedankt.
In den Festreden wurden besonders sein Mut, sein Vertrauen und sein Arbeiten auf Augenhöhe hervorgehoben.
Seine Nachfolgerin Sr. Franziska Madl OP betonte: „Die Augenhöhe zwischen uns war immer echt.“ Im Rahmen der Feier gab Birnbacher auch seine künftigen Aufgaben bekannt: Ab Herbst wird er Ökonom der Primatialabtei Sant’Anselmo sowie Schatzmeister der Benediktinischen Konföderation in Rom.
Birnbacher war von 2013 bis 2025 Erzabt von St. Peter in Salzburg und von 2019 bis Ende November 2025 Vorsitzender der Österreichischen Ordenskonferenz. Als erster Vorsitzender nach der Fusion der Männer- und Frauenorden habe er Verantwortung in einer Phase übernommen, in der vieles neu war und Strukturen erst zusammenfinden mussten. Die Festrednerinnen und -redner würdigten seinen zukunftsgerichteten Blick und sein konsequentes Fördern von Frauen.
Sr. Franziska Madl erinnerte in ihrer Dankesrede an die gemeinsame Arbeit: „Ich habe mich neben dir nie klein gefühlt. Und vor allem, dass du mich ermutigt hast, dass es Zeit für eine Frau als Vorsitzende der Ordenskonferenz ist, hat mich bestärkt.“ Propst Anton Höslinger Can.Reg., seit November zweiter Vorsitzender, übermittelte eine Videobotschaft aus den USA. Auch Generalsekretärin Sr. Christine Rod MC und Geschäftsführer Peter Bohynik dankten Birnbacher für Vertrauen, Klarheit und Gelassenheit. Sr. Rod hob hervor, dass Birnbacher das Ordensleben liebe und ein besonderes Bewusstsein für Geschichte und Kontinuität habe. Bohynik erinnerte an die Anfänge der Ordenskonferenz im Jahr 2019, als vieles erstmals gestaltet werden musste.
In seiner Dankesrede sprach Birnbacher von einem großen Geschenk: vor allem durch die vielen Begegnungen mit Ordensfrauen und Ordensmännern in ganz Österreich. Die Ordenskonferenz habe er stets als gemeinsames Projekt verstanden und das Amt nie allein ausgeübt, sondern im Miteinander mit Vorstand, Generalsekretariat und vielen Engagierten. Besonders betonte er das Zusammenwirken von Frauen und Männern: „Die Ordenskonferenz zeigt, dass Frauen und Männer gemeinsam gut etwas weiterbringen können.“ Ordensleute seien einerseits wie ein „Stachel in der Kirche“, zugleich stünden sie für Kontinuität, Stabilität und bewährte Formen des Glaubenslebens.
Unter den zahlreichen Gästen befanden sich Bischof Wilhelm Krautwaschl (Graz), Weihbischof Franz Scharl (Wien), der Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz Peter Schipka sowie viele Ordensobere und Ordensoberinnen aus ganz Österreich – so auch von den Erlöserschwestern aus Eisenstadt Generaloberin Sr. Johanna Vogl sowie Provinzoberin Sr. Maria Zeitler. Auch mehrere frühere Vorsitzende der Ordenskonferenz nahmen teil, ebenso Birnbachers Nachfolgerin Sr. Franziska Madl.
RED
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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