Bundeskanzler: "In der Krise bietet die Kirche vielen Menschen Halt"
Kurz dankt Kirche für ihr Wirken angesichts der Pandemie

Kardinal Christoph Schönborn, Sebastian Kurz, Arsenios Adamakis.
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Bundeskanzler Sebastian Kurz hat der Katholischen Kirche für ihr Wirken im Zuge der Corona-Pandemie gedankt. In einer an Kardinal Christoph Schönborn in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz gerichteten und Kathpress vorliegenden Stellungnahme schreibt der Regierungschef: "Ich danke der Katholischen Kirche für die sehr gute Zusammenarbeit in dieser schwierigen Phase und dass die einschränkenden Maßnahmen so vorbildlich mitgetragen werden, auch wenn das gerade zu Ostern besonders schwierig war." Im Blick auf das Wirken der Kirche hält Kurz fest: "In der Krise bietet die Kirche vielen Menschen Halt und leistet einen wichtigen Beitrag durch ihr karitatives Engagement. Vielen Dank dafür!"

Schönborn: "Gegenwärtig erarbeiten die Bischöfe einen Stufenplan, der schrittweise die Feier der Gottesdienste in gewohnter Form ermöglichen soll."

In einer am Dienstagabend via Twitter versendeten Nachricht dankte der Bundeskanzler zudem allen, die in der Coronakrise "zusammenstehen und mithelfen - von der Wirtschaft bis zur Zivilgesellschaft und vor allem den Religionsgemeinschaften", wie Kurz schrieb. "Ein besonderer Dank an die Kirchen, die die einschränkenden Maßnahmen auch an ihrem wichtigsten Fest zu Ostern vorbildlich mitgetragen haben", fügte der Kanzler hinzu.

Ausgangspunkt für die zwischen Regierung und Kirchen sowie Religionsgesellschaften vereinbarten Schutzmaßnahmen gegen die Pandemie war ein Spitzengespräch am 12. März im Bundeskanzleramt. Dabei wurde vereinbart, dass ab 16. März alle öffentliche Gottesdienste weitestgehend ausgesetzt und alle kirchliche Veranstaltungen für die kommenden Wochen abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben werden. In der Folge wurden die Maßnahmen für die katholische Kirche seitens der Bischofskonferenz bekräftigt und konkretisiert.

Vor einer Woche hatte Kardinal Schönborn an die Gläubigen appelliert, die Karwoche und Ostern heuer bewusst als Hauskirche nur mit jenen zu feiern, mit denen man zusammenlebt. Der Bischofskonferenz-Vorsitzende nannte die Einschränkungen des kirchlichen Lebens "ein großes und zugleich sinnvolles Opfer". Gleichzeitig erklärte der Kardinal, dass die Katholische Kirche bereits mit der Regierung über mögliche künftige Schritte zu einer Normalisierung im Kontakt sei und sagte: "Gegenwärtig erarbeiten die Bischöfe einen Stufenplan, der sich an die gesetzlichen Vorgaben hält und schrittweise die Feier der Gottesdienste in gewohnter Form ermöglichen soll."

Kardinal Christoph Schönborn, Sebastian Kurz, Arsenios Adamakis.
Autor:

Franz Josef Rupprecht aus Burgenland | martinus

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