Kreativität und Tiefgang im Religionsunterricht
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Preisverleihung der „Reli-Olympiade“ und „Theolympia“
Die Freude am Nachdenken über Religion und Gemeinschaft stand im Zentrum zweier Wettbewerbe, zu denen das Schulamt der Diözese Eisenstadt eingeladen hatte: der „Reli-Olympiade“ für Volks- und Sonderschulen sowie der „Theolympia“ für Schüler:innen aus dem AHS- und BHS-Bereich.
Beide Initiativen würdigen kreative und reflektierte Zugänge zum Religionsunterricht – mit beeindruckenden Ergebnissen.
Die „Reli-Olympiade“ wurde heuer bereits zum zweiten Mal durchgeführt. 22 Volksschulen beteiligten sich mit insgesamt 667 Kunstwerken am Thema „Ich bin Teil einer Gemeinschaft“. Die fachkundige Jury – unter anderem mit Fachinspektorin Christina Clementi (Kunst & Gestaltung) sowie den Fachinspektor:innen aus dem Pflichtschulbereich Katja Marth, Matthias Weber und Tatjana Steurer-Kiss – wählte aus den zahlreichen Einsendungen acht Preisträger:innen aus zwei Alterskategorien aus. In der Kategorie 1 (1. und 2. Schulstufe) überzeugten:
• 1. Preis: Matthias Miehl, VS St. Margarethen (RL Katalin Händler)
• 2. Preis: Emma Neißl, VS Loretto (RL Eva Kolb)
• 3. Preis (ex aequo): Anna Paukovits, VS Rotenturm, und Eva Jani, VS Deutsch-Tschantschendorf (beide RL Waltraud Schaffer)
In der Kategorie 2 (3. und 4. Schulstufe) gingen die Preise an:
• 1. Preis: Clemens Weber, VS Burgauberg (RL Annamaria Palko)
• 2. Preis: Aaron Pilz, VS Olbendorf (RL Sonja Kuktits)
• 3. Preis (ex aequo): Alina Lehner, VS Steinbrunn-Zillingtal (kroatisch, RL Maria Wiesinger) und Lilli Bauer, VS St. Georgen (RL Maria Sinkovits)
Die feierliche Prämierung fand in der Pfarrkirche St. Margarethen statt. Fachinspektorin Tatjana Steurer-Kiss und Fachinspektor Patrick Kluiber führten durch das abwechslungsreiche Programm, das vom Schulchor der Volksschule St. Margarethen unter Leitung von Religionslehrerin Katalin Händler musikalisch gestaltet wurde. Die Kinder erhielten wertvolle Sachpreise und Gutscheine für ihre künstlerischen Leistungen.
Parallel dazu fand die „Theolympia“ für Oberstufenschüler:innen statt. Im Zentrum standen hier zwei Themen: „Ich bin Teil einer Gemeinschaft“ sowie „Politik und Religion – eine unheilige Allianz“. Eingereicht wurden Essays und Fotografien – insgesamt wurden acht Beiträge ausgezeichnet: sechs im Bereich Essay, zwei in der Kategorie Fotografie.
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Besonders erfreulich: Vier Schüler:innen aus dem Burgenland erreichten beim bundesweiten Finale einen Platz unter den Top Ten:
• Essays: Tobias Jud (BORG Güssing, Prof. Katharina Mahr-Bauer) und Laura Spielauer (Gymnasium Wolfgarten, HR Dir. Andrea Berger-Gruber)
• Fotografie: Anika Neubauer (ECOLE Güssing, Prof. Lukas Gschanes) und Felix Waxhofer (BG/BRG Oberpullendorf, Prof. Robert Rusza)
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Laura Spielauer, Schülerin der 5a, überzeugte mit ihrem Essay „Darf die Kirche politisch sein?“ die Jury. Bei der österreichweiten Abschlussveranstaltung im Erzbischöflichen Palais Wien wurde ein Ausschnitt ihres Textes vorgetragen. Schulbischof Wilhelm Krautwaschl (Graz) und Andrea Pinz (Wien), die geschäftsführende Leiterin der Konferenz der Schulamtsleiter:innen Österreichs, ehrten dort alle Finalist:innen feierlich.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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