ÜBER_BLICK
Für Frieden, gegen Armut
- Die österreichischen Bischöfe.
- Foto: Sonntagsblatt / Neuhold
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Die Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz tagte von 9. bis 12. März in St. Johann bei Herberstein in der Steiermark.
Die Bischöfe riefen zu Solidarität mit verfolgten Christ:innen, zu Frieden im Nahen Osten und zu stärkerem Einsatz gegen Armut auf. Zudem warnten sie vor dem demografischen Rückgang und bekräftigten die Bedeutung des Religionsunterrichts.
Zuständigkeiten innerhalb der Konferenz wurden für die nächsten fünf Jahre neu geordnet. Drei neue „Bischöfliche Kommissionen“ für die Bereiche „Pastoral und Liturgie“, „Gesellschaft und Soziales“ sowie „Ökumene und Weltkirche“ wurden geschaffen. Mitglieder dieser Kommissionen sind jene Bischöfe, die für die jeweiligen sachverwandten Referate und Teilbereiche zuständig sind. Damit will man die Zusammenarbeit stärken. Die wichtigsten Änderungen bei der Zuteilung der Referate: Erzbischof Franz Lackner ist nun auch für Medien zuständig, Bischof Manfred Scheuer verantwortet den Bereich Weltkirche und Bischof Ägidius J. Zsifkovics den Bereich Ökumene. Militärbischof Werner Freistetter wurde mit dem Europa-Referat betraut. Für das neu geschaffene Referat „Gesellschaftliches Engagement“, zu dem auch die Laienorganisationen gehören, ist jetzt Bischof Hermann Glettler zuständig. Weihbischof Stephan Turnovszky übernimmt das Referat „Beziehung, Ehe und Familie“ und Weihbischof Johannes Freitag ist für die Kinder- und Jugendseelsorge verantwortlich. Die Wahl eines neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz soll bei der Sommervollversammlung erfolgen. „Mein Wunschkandidat ist nicht ich“, sagte der derzeitige Vorsitzende der Bischofskonferenz, der Salzburger Erzbischof Franz Lackner, auf eine dahingehende Frage in einer Pressekonferenz.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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