ÜBER_BLICK
Eine Reise zwischen Orient und Okzident
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60 Pilgerinnen und Pilger aus dem Burgenland waren unter der Leitung von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics in Nordmazedonien und Albanien unterwegs. Stationen waren unter anderem Ohrid, Korça, Tirana und Shkodra.
Auf den Spuren der hl. Mutter Teresa führte eine Pilgerreise der Diözese Eisenstadt durch Nordmazedonien und Albanien. Unter der Leitung von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics nahmen 60 Personen teil. Unter ihnen waren der frühere evangelische Superintendent des Burgenlandes Manfred Koch, Diakon Willibald Jandrisits aus Güttenbach, Ordinariatskanzler Gerhard Grosinger und der Direktor der Pastoralen Dienste, Miroslav Mochnáč.
Ein Schwerpunkt der Reise war Ohrid am gleichnamigen See. Die Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wurde bei einem Rundgang erkundet. Besichtigt wurden die historische Kirche der heiligen Sophia mit ihren Fresken aus dem 11. Jahrhundert sowie die Kirche des heiligen Panteleimon aus dem 13. Jahrhundert nahe dem antiken Amphitheater von Lychnidos, dem früheren Namen der Stadt. Am Nachmittag fuhr die Gruppe mit dem Schiff über den Ohridsee zum Kloster St. Naum aus dem 9. Jahrhundert, einem wichtigen Heiligtum der orthodoxen Kirchen Nordmazedoniens. Der Tag endete mit einem Abendessen in einem Restaurant am Quellsee in Sveti Naum.
- Manfred Koch segnet Bischof Ägidius zum Gedenken an seinen Weihetag.
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Am nächsten Tag überquerte die Gruppe die Grenze nach Albanien und besuchte Korça, die auch als „Wiege der albanischen Kultur“ bezeichnet wird. Auf dem Programm standen die griechisch-orthodoxe Auferstehungskathedrale und das alte Basarviertel. Zurück in Nordmazedonien besuchte die Pilgergruppe den Ort Vevčani mit der mazedonisch-orthodoxen Kirche des heiligen Nikolaus. Ein Abendgebet bildete den Abschluss des Tages.
neuerlichen Grenzüberquerung nach Albanien führte die Reise zum archäologischen Park Apollonia, der auf der UNESCO-Welterbeliste steht. Einst befand sich hier eine römische Stadt mit etwa 60.000 Einwohnern an der Via Egnatia. Am Nachmittag erreichte die Gruppe Tirana und besuchte die St.-Paul-Kathedrale. Deren Grundstein wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. bei seinem Albanienbesuch gelegt. Vor der Kathedrale steht eine Statue von Mutter Teresa.
- Bischof Ägidius und Pater Johan.
- Foto: Miroslav Mochnáč
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Begegnung mit Pater Johan, der von seiner Hilfe für notleidende Menschen in Albanien nach dem Fall des Kommunismus berichtete. Bischof Zsifkovics bedankte sich mit einem Franziskus-Kreuz. Nach dem gemeinsamen Abendgebet mit Pater Johan ließ die Gruppe den Tag bei einem albanischen Abendessen mit Volksmusik ausklingen.
Vor der Weiterfahrt nach Shkodra kam es zu einer Begegnung mit der österreichischen Konsulin in Albanien, Eva Michlits, einer gebürtigen Mönchhoferin. In der Franziskanerkirche feierte die Pilgergruppe die heilige Messe, die im Zeichen des 16. Weihetages (25. September 2010) von Bischof Zsifkovics zum Bischof stand. Guardian P. Gazmend (Felix) Tinaj begrüßte die Gruppe in deutscher Sprache. Der ehemalige Superintendent Manfred Koch würdigte dabei unter anderem den neuen ökumenischen Geist, den Bischof Ägidius Zsifkovics ins Burgenland brachte. Die Messbesucher gratulierten dem Bischof spontan mit einem Segenslied.
Bei einer kurzen Stadtführung besuchte die Gruppe die St.-Stephans-Kathedrale mit dem Sitz des Bischofs von Shkodra. Nach der Rückfahrt nach Tirana stand eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Den Abschluss bildete ein albanisches Abendessen. Als Überraschung für den Bischof zu seinem Ehrentag gab es eine Torte sowie eine albanische Folkloregruppe mit landestypischer Musik und Tänzen.
- Bootsfahrt in der Matka-Schlucht.
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Veranstalter der Pilgerreise war die Reisewelt. Birgit Obermayer begleitete die Gruppe und betreute die burgenländischen Pilger mit Aufmerksamkeit und fachlicher Umsicht.
RED
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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