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Diözese stellt sich im Baumarkt vor
- Kirche und Blasmusik im Baumarkt.
- Foto: Anneliese Rothleitner-Reinisch
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Ein Firmenbesuch als Auftakt der Kanonischen Visitation.
Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics hatte die Pfarrgemeinderäte aus Jennersdorf, St. Martin und Neuhaus im Blick, aber auch die Vertreter von den fünf politischen Gemeinden (Neuhaus, Mühlgraben, Minihof-Liebau, St. Martin und Jennersdorf) sowie etliche Vertreter von Institutionen und Vereinen vor sich. In seiner Botschaft berief sich der Bischof auf zwei Augen, wobei eines auf das Irdische gerichtet sein soll, während das andere dem Himmlischen zugewandt bleibt.
Stadtpfarrer Franz Brei hatte die Idee, mit dem Bischof den Baumarkt Niederer in Jennersdorf zu besuchen. Die Chefin, Julia Niederer, zeigte sich in ihrer knappen Firmenvorstellung äußerst erfreut über den hohen, aber auch zahlreichen Besuch. Nachdem Gebet und einem Firmenrundgang (ca. 50 Personen sind im Baumarkt beschäftigt) wurden die Abteilungen des Ordinariats kurzweilig vorgestellt und bei der anschließenden Agape gab es ausreichend Zeit, um ins Gespräch zu kommen.
Die Firmspendung in der Pfarre Neuhaus am Klausenbach wurde für die 28 Jugendlichen zur Einladung „am Ball zu bleiben“. Am späten Nachmittag gesellte sich der DB zu den über 500 Gästen beim Lokal-Derby Minihof-Liebau gegen Neuhaus. Gemeinsam mit Bürgermeister und Bundesrat Mario Trinkl nahm er den Ankick vor und sah eine Neuhauser Übermacht kräftig aufspielen.
- Spalier der Firmlinge.
- Foto: Bettina Zotter
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VON CHRISTUS ENTFLAMMT
Zuvor spendete er den 26 Jugendlichen aus Jennersdorf und St. Martin das Sakrament der Firmung in der Stadtpfarrkirche. Die Fackel, an der Osterkerze entzündet, wurde zum Symbol für begeisterungsfähige Jugendliche: das Feuer des Glaubens übernehmen und zu echten Lichtbringern zu werden.
ÄLTESTER UNTERNEHMENSBERATER
Der große Visitationsgottesdienst mit Bischof Ägidius fand in der Pfarrkirche zum hl. Martin in St. Martin an der Raab am Sonntag statt. Die Vereine zeigten sich in ihrem Festtagskleid: Blasmusik, Feuerwehren, Tennisverein und der Kameradschaftsbund gaben dem Bischof und den hohen Vertretern des öffentlichen Lebens die Ehre. Darunter auch Bezirkshauptmann Harald Dunkl mit einer Schar von Bürgermeistern und Vize-Bürgermeistern.
- Besuch im Mutter Teresa-Haus.
- Foto: Willibald Brunner
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Der Festgottesdienst wurde vom Gesangverein Jennersdorf, dem Organisten Gerald Feuchtl, vielen Ministranten und Lektoren sowie einer Meditation der Katholischen Frauenbewegung (kfb) feierlich gestaltet. In seiner Festpredigt nahm Zsifkovics Anleihen beim „ältesten Unternehmensberater“, dem Evangelisten Johannes. Mission, Vision und Identität haben die ersten Christen ausgezeichnet und müssten auch unser heutiges Profil prägen. Der Bischof sprach den Seelsorgermangel an, aber mehr noch müsse sich ein künftiger Seelsorgeraum um den Gläubigenmangel Sorgen machen. Mit seinen Dankesworten an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für alle Unterstützung der öffentlichen Vertreter ermutigte der Bischof dazu, Schritt für Schritt in die Zukunft zu gehen.
WO ÖKUMENE WÄCHST
Am Nachmittag stand ein Besuch im Neuhauser Kirchenbezirk an. Dem Bischof, der auch das Referat für Ökumene (Gespräch und gemeinsames Wirken der christlichen Konfession) in der Bischofskonferenz innehält, war es wichtig mit den evangelischen Christen von Neuhaus zusammenzutreffen. Gemeinsam mit dem Kurator der evangelischen Pfarrgemeinde, Horst Eichmann, pflanzte Bischof Ägidius eine junge Linde vor der katholischen Pfarrkirche. In der evangelischen Pfarrkirche wurde gemeinsam gebetet und Bischof Ägidius sprach von einem ökumenischen Klimawandel: Das Gemeinsame betonen und unterstreichen und das Trennende in Respekt vor dem anderen achten.
- Ökumenische Begegnungen mit sympolischer Ausstrahlung und gelebter Praxis.
- Foto: Willibald Brunner
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Zum Schluss besuchte der Diözesanbischof im Beisein aller Seelsorger das Mutter Teresa-Haus in Neuhaus. Er wurde vom Obmann Hans Peter Rucker und Geschäftsführerin Sonja Schmaldienst herzlich begrüßt. Den alten und betagten Menschen, die mit ihren Angehörigen den Bischof erwarteten, waren Rührung und Tränen ins Gesicht geschrieben. „Bitte“, „Danke“ und „Entschuldigung“ übernahm der DB vom verstorbenen Papst Franziskus und stellte diese Worte ans Ende seiner Kanonischen Visitation und an den Beginn eines neuen Seelsorgeraumes im südlichsten Zipfel der Diözese.
WILLIBALD BRUNNER
- Ankick beim Lokal-Derby – gemeinsam mit Bürgermeister und Bundesrat Mario Trinkl.
- Foto: Willibald Brunner
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Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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