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Dankbarkeit und Verbundenheit

Ehrengäste (v. li.): Bgm. Josef Kolby, LH a. D. Waltraud Klasnic, Prof. Günter Bergauer; Hauptzelebrant P. Meinrad Tomann OCist.  | Foto: Sr. Bernarda Wotypka OCist
  • Ehrengäste (v. li.): Bgm. Josef Kolby, LH a. D. Waltraud Klasnic, Prof. Günter Bergauer; Hauptzelebrant P. Meinrad Tomann OCist.
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Das „zweite Klosterfest anlässlich des 70-jährigen Jubiläums“ lockte über 100 Gäste in das Zisterzienserinnenkloster Marienkron in Mönchhof. Vonseiten des Stiftes Heiligenkreuz war der Hauptökonom P. Markus Rauchegger OCist als Vertreter des Abtes delegiert. Hauptzelebrant war P. Meinrad Tomann OCist, der zu Beginn Auszüge aus der Pfarrchronik von 1955 vorlas.

Die Festpredigt zum Thema „Grenzen überwinden“ hielt sein Mitbruder P. Josef. Die Marienkroner Schwestern seien hierin stets ein Vorbild gewesen: Der Eiserne Vorhang sei Geschichte, doch „es gäbe immer wieder Grenzen zu überwinden: zwischenmenschlich, persönlich, länderübergreifend usw.“ Die musikalische Gestaltung übernahm die Neusiedler Männerschola.

Im Anschluss an den Gottesdienst sprach Landeshauptmann a. D. Waltraud Klasnic zum Thema „Braucht die Politik die Religion?“ Mit einem persönlichen Bekenntnis unterstrich sie, dass Politik „immer für die Menschen da sein“ müsse und besonders denen helfe, die Unterstützung brauchten. Anschließend wurde der Film „Ora et labora et lege“ (Latein, aus der Regel des hl. Benedikt von Nursia: „Bete und arbeite und lies“) von Thomas Bogensberger erstmals gezeigt. Wer wollte, konnte danach im Kreuzgang die Agape mit Maronicremesuppe von P. Markus, Sacherwürsteln, Gebäck, Bier und Wein genießen. Ein Kuchenbuffet, vorbereitet von ehemaligen Mitarbeiterinnen, rundete die Feier ab. Die Tische waren voll besetzt, und so wurde das Fest zu einem Ort des Kennenlernens und des Austauschs.

Namens der Gemeinschaft zeigte sich Priorin Administratorin M. Immaculata Steiner OCist dankbar für die vielen Gäste und Helferinnen und kündigte an, dass es auch im kommenden Jahr ein Klosterfest geben wird. In ihrer Ansprache erinnerte sie an die Wurzeln des Hauses: „1955 kamen sechs Schwestern aus Seligenthal und sie begannen unser Kloster aufzubauen. Durch Höhen und Tiefen haben unsere Gründerschwestern ihren Glauben gelebt und ihr Vertrauen auf Gott gesetzt.“ Bis heute seien die Schwestern von Christus geführt. Viele der Anwesenden begleiteten das Kloster „seit ihren Kindertagen“.

Besonders würdigte die Priorin den Freun-des- und Förderkreis, der 2012 entstanden ist: „Vieles, was in den letzten 13 Jahren geschah an Renovierungen und Neubau, war nur mit Ihrer Hilfe möglich.“ Diese Gruppe bilde „einen offenen Kreis, der zu den Schwestern hin und nach außen zu neuen Mitgliedern offensteht“. Sie begrüßte die Mitbrüder aus Heiligenkreuz, darunter P. Meinrad und P. Josef, sowie Subprior Herman aus Lilienfeld und zahlreiche Vertreterinnen anderer Ordensgemeinschaften. Dankesworte galten auch Bürgermeister Josef Kolby, Herbert Schwarz, dem Vorsitzenden des Freundeskreises, und weiteren Unterstützern: „Ihr Einsatz, Ihr Mitdenken, Ihr Mitgehen und heute Ihr Mitsingen im Chor schätzen wir und es schenkt uns Hoffnung.“ (weiter auf S. 19)

Nach dem Schlusssegen bedankte sich die Priorin Administratorin nochmals bei den Mitwirkenden: bei P. Meinrad für das Zelebrieren, bei der Männerschola unter Walter Kaschmitter und bei Waltraud Klasnic für ihre „inspirierenden Ausführungen“. Zum Film dankte sie Filmemacher Bogensberger, der „mit seiner Erfahrung und Professionalität“ das Projekt getragen habe. Das Jubiläumsbild, ein Ausschnitt der Steinplastik „Königin Maria“ an der Klosterpforte, verweist auf den Frieden, „den die Welt nicht geben kann“.

Zum Abschluss lud Steiner zum Mittagessen und zur Begegnung im Klosterkreuzgang ein: „P. Markus hat einmal mehr eine köstliche Kastaniencremesuppe gekocht sowie Klosterbier und Würstchen mit Gebäck mitgebracht.“ Daneben standen ein Kuchenbuffet „aus echt burgenländischem Hausgebäck“ und Weine regionaler Betriebe bereit. Dank galt Mitschwestern, Mitarbeiterinnen und allen Unterstützern, „damit es gemütlich ist und wir fröhlich miteinander feiern können“. Mit hymnischen Halleluja-Klägen des Chores begann die Agape, und die Gäste nutzten die Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch.

Autor:

martinus Redaktion aus Burgenland | martinus

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