Unter uns - P. Karl Schauer OSB
Neuer Lifestyle?
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„Jung, offen – und mitunter auch weiblich“ – das Ergebnis einer aktuellen Studie der Dokumentationsstelle. Manch verschleierte junge Frau und gestylter Mann unter uns kann nicht aus islamistischen Ländern kommen, das sieht und hört man. Das Kopftuchverbot ist nur ein Nebenschauplatz, ihre Verschleierung meint weit mehr als das Kopftuch der Großmütter und Klosterschwestern. Der Islamismus in Europa hat sich gewandelt, begünstigt durch die Emotionalisierung von Social-Media und führt zu Polarisierung. Oft wird er mit seinen Gegensätzen glorifiziert von denen, die ihn nicht kennen. Der Westen und sein Lebensstil bleiben ein Feindbild, die antiwestliche Rhetorik gehört zum guten Ton. Die Verflechtung des Islamismus mit der Gaming-Szene wird auch zur Plattform für Rechtsextreme, Schräges und viel Geld. Die Unübersichtlichkeit dieser Szene erschwert das Eingreifen. Die Argumente der jungen „Bekehrten“ werden oberflächlicher, emotionaler und strategischer. Und sie geben sich modern, trotz ihrer salafistischen Denkschulen. Deshalb:
Kritischer und offener Widerspruch ist angesagt. Eine „Konversion“ der Christen zum Islam gibt es, „Gott sei Dank“, noch nicht.
P. Karl Schauer
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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