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Gott in Frankreich
- hochgeladen von martinus Redaktion
Wer lebt „wie Gott in Frankreich“, dem fehlt es an nichts – außer vielleicht an Bescheidenheit. Die Redewendung soll sich auf den französischen „Sonnenkönig“ beziehen, der das Schloss Versailles zur Luxusresidenz ausbauen und es dort regelmäßig „krachen“ ließ, indem er pompöse Feste feierte. Sein Name war Ludwig XIV., nicht zu verwechseln mit Leo XIV., der Ende September, rund 350 Jahre später, in Frankreich wandelte. Nicht in Versailles, sondern in Paris, Lourdes, Metz, ... Dabei habe er besonders durch seine klare Haltung und bescheidene Ausstrahlung beeindruckt – ein ziemlicher Gegensatz zu dem, was man sich von Ludwig XIV. erzählt.
Großzügig waren die Auftritte des Papstes in Franreich dennoch, jedenfalls, wenn man die Zahlen derer sieht, die zu den Veranstaltungen kamen. In Paris waren es etwa 700.000, um hunderttausend mehr als erwartet. Dort predigte Leo: „Wir alle sehnen uns nach Glück ... Aber an welcher Quelle versuchen wir, unseren Durst zu stillen?“ Materielle Güter würden das Herz leer zurücklassen. Eine Aussage, mit der er wohl vielen Menschen des 21. Jahrhunderts ins Herz traf. Verkündigung braucht keinen Pomp, sondern Wahrhaftigkeit. Klingt einfach, ist es nicht immer.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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