UNTER_UNS - P. Karl Schauer OSB
Getauft und Gefirmt
- hochgeladen von Florian Heckel
In den Sakramenten greift Gott in das zerbrechliche und verheißene Leben ein. Die Taufe steht am Anfang des Lebens, in anderen christlichen Kirchen auch die Firmung. Taufe, Firmung und Eucharistie sind die drei Eingliederungssakramente in die Kirche. Ohne Kirche gibt es diese Sakramente nicht, sie ist das Ursakrament, Zeichen des Heils in einer unheilvollen Welt. Das eigentliche Sakrament aber ist Christus, er ist das Grundsakrament, die bedingungslose Zusage Gottes. Die Zahl der Sakramente hat sich mehrmals geändert, nicht aber die Wirkung. Die Fastenzeit ist seit alters her die Vorbereitungszeit auf Taufe und Firmung, in der Osternacht und in der Osterzeit werden diese Sakramente gefeiert. Getauft auf Christi Tod und gestärkt mit den Gaben des Heiligen Geistes, sind die Getauften und Gefirmten Zeugen des Auferstandenen. Das ist mehr als ein „Kirchenbeitritt“ bei der Taufe und mehr als eine „Kirchenentfremdung“ nach der Firmung. In der Taufe werden wir Christus gleich, in der Firmung Träger des Geistes Gottes. Taufe und Firmung beschränken sich nicht auf einen Tag, sie dauern ein Leben lang. Getauft und gefirmt ist Geschenk und Berufung.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.