DENK_MAL
Die Kraft des Gebets
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Manchmal – leider immer öfter – kommt es einem vor, man kann nicht mehr; es sei zu viel, zu beanspruchend, zu erschöpfend: die Nachrichten, der Arbeitsdruck, der Freizeitstress durch allzu hohe selbstgewählte wie aufgebürdete Erwartungen. Von allen Seiten zieht und zerrt, lärmt und plärrt es; die innere Ruhe wird vom äußeren Getöse beinahe – manchmal ganz – ruiniert! Unweigerlich denkt man dabei an die mythische Gestalt des Sisyphos, der unermüdlich und dennoch ohne jede Aussicht auf Erfolg seinen Stein – symbolisch für alle Mühsal und das harte Schicksal – den Berg hinausschieb, nur um am Ende wieder von diesem überrollt und zurück an den Anfang seiner erdrückenden Arbeit bzw. Aufgabe geschleudert zu werden.
Es wäre vermessen von mir zu behaupten, ich hätte einen Ausweg aus diesem Kreis der alltäglichen Hetze und Niedergedrücktheit; auch ich ringe, falle, fühle mich ausgelaugt und häufig k. o. – Doch manchmal hilft ein Gebet wie dieses: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?“ – Denken wir daran, dass wir im Glauben nie allein und im Gebet zu Gott stets miteinander verbunden sind!
Martin Kolozs
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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